Wenn Huwiler pfeift, verliert der FC Wil nicht

Nicht ganz auf der Höhe der Zeit war Thomas Wepf, Regionalleiter Ostschweiz-Graubünden der Gewerkschaft Unia, als er dem St. Galler Arbeitsinspektorat im Fall des Migrolino-Shops an der St. Gallerstrasse in Wil Untätigkeit vorwarf.

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Nicht ganz auf der Höhe der Zeit war Thomas Wepf, Regionalleiter Ostschweiz-Graubünden der Gewerkschaft Unia, als er dem St. Galler Arbeitsinspektorat im Fall des Migrolino-Shops an der St. Gallerstrasse in Wil Untätigkeit vorwarf. Nach Ansicht Wepfs hätte das Arbeitsinspektorat längst durchsetzen müssen, dass dieser Shop am Sonntag geschlossen ist. Ein Augenschein zeigt: Der Shop ist am Sonntag geschlossen. Genauso wie an den restlichen Wochentagen. Weshalb? Weil es ihn dort schon seit Monaten nicht mehr gibt. «Das ist aber peinlich», sagt Wepf. Da hat er nicht ganz unrecht.

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Fast hätte der Saisonstart des Curling Clubs Uzwil nicht mit dem President Cup erfolgen können. Drei Tage vor Turnierbeginn nämlich waren die neuen Steine in Uzwil noch nicht angekommen. Die 64 neuen Steine, die je 20 Kilogramm schwer sind, wären möglicherweise heute noch nicht da, hätte sich Vereinspräsident Marc Stäheli nicht persönlich um die Lieferung gekümmert. «Ich hakte täglich nach und ging dem Lieferanten mit der Zeit ziemlich auf die Nerven», schmunzelt er im nachhinein. Mit dem Umstand allerdings, dass der Lastwagen, mit dem die Steine geliefert werden sollten, in Spanien auch noch eine Panne hatte und sich die Ankunft in der Schweiz dadurch zusätzlich verzögerte, hatte niemand gerechnet. Am Ende hat dann aber doch noch alles geklappt.

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Fussballschiedsrichter geben immer wieder zu Diskussionen Anlass. So auch bei den beiden Challenge-League-Clubs aus Wil und Winterthur, die heute ab 17.45 Uhr im Regional-Derby im Bergholz aufeinandertreffen. Bei den Eulachstädtern enerviert man sich in dieser Saison über Luca Gut. Der Cousin von Ski-Rennfahrerin Lara Gut hat in zwei Heimspielen hintereinander gepfiffen und mit seinen Entscheidungen auf der Schützenwiese für rote Köpfe gesorgt. Beim FC Wil freut man sich, wenn Roland Huwiler eine Partie arbitriert. Der Innerschweizer Bankfachmann pfeift seit dem Jahr 2009 in der zweithöchsten Spielklasse und hat seither elf Partien mit Wiler Beteiligung geleitet. Zehn davon haben die Ostschweizer nicht verloren. Vergangene Woche war es mal wieder so weit, und Huwiler leitete das Wiler Auswärtsspiel in Genf gegen Servette. Die Ostschweizer waren zwar unterlegen, gewannen aber mit 1:0 – dank eines (gerechtfertigten) Penalty-Tores. Gegen die Winterthurer pfeift heute – aus Wiler Sicht leider – nicht Huwiler, sondern Nicolas Jancevski. (red.)

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