Wenn Flawiler auf Wiler treffen

Handball. Wenn in der Vergangenheit im Handball zwei Vereine oder Mannschaften spezielle Rivalen waren, dann Flawil und Wil. Sie mochten sich gar nicht. Es wurden dem Rivalen besonders gerne gute Spieler abgeworben – um ihn zu schwächen oder ihn zu ärgern.

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Handball. Wenn in der Vergangenheit im Handball zwei Vereine oder Mannschaften spezielle Rivalen waren, dann Flawil und Wil. Sie mochten sich gar nicht. Es wurden dem Rivalen besonders gerne gute Spieler abgeworben – um ihn zu schwächen oder ihn zu ärgern. Wenn die beiden ersten Mannschaften in der Meisterschaft aufeinandertrafen, dann war das eine ganze Woche vorher das Thema in den Trainings und niemand wollte sich dieses Derby entgehen lassen.

Heute präsentiert sich die Situation um einiges entschärfter, obwohl alle Akteure beim Aufeinandertreffen in erster Linie eines nicht wollen, nämlich verlieren. Rund um das Spiel begegnet man sich jedoch freundschaftlich, auf dem Spielfeld sportlich. Nach der Partie gratuliert der Verlierer dem Sieger und es ist auch keine Seltenheit mehr, wenn sich Spieler und Fans beider Vereine nach dem Spiel vor der Sporthalle zu einem Bierchen treffen und den Match gemeinsam analysieren.

Heute Abend um 18 Uhr kommt es in der Lindenhofhalle wieder einmal zum Aufeinandertreffen der beiden Rivalen. Für die Wiler handelt es sich um das erste Heimspiel dieser Saison. Beide Mannschaften vermochten ihr Startspiel zu gewinnen, wobei der Erfolg des HC Flawil gegen Wittenbach höher zu bewerten ist.

Die Ausgangslage für die heutige Partie verspricht in jedem Fall grosse Spannung und ein Favorit ist nicht auszumachen.

Als Vorteil für die Wiler könnte die Tatsache gereichen, dass in der Lindenhofhalle kein Harz verwendet werden darf. Das Heimteam hat sich damit schon längere Zeit abgefunden und sich angepasst. Die Flawiler trainieren jedoch immer noch mit dem klebrigen Zeug und bekunden immer dann grosse Mühe, wenn sie ohne spielen müssen. (uno.)