Wenn die Klangschuhe tanzen

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wartet die Musikschule Wil erneut mit einem stimmungsvollen Musikmärchen auf. Das Voradventskonzert der Violinen bezauberte am Mittwoch in der Aula des Mattschulhauses mit «Die Klangschuhe».

Christine Gregorin
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«Vor langer Zeit lebten in einem Dorf namens Geigenstein ganz wundersame Leute von überaus kleiner und leichter Gestalt», beginnt Gisela Maranta den rund sechzig anwesenden Besucherinnen und Besuchern das von Musiklehrerin Maria Bischof verfasste Märchen zu erzählen. In der Folge erfahren die Zuhörer, dass dort die Dorfältesten für jedes Neugeborene solch zauberhafte Schuhe herstellen und, dass diese sich dem Wachstum ihres Besitzers laufend anpassen.

Die Magie der Schuhe liegt darin, dass sie für ein einzigartiges Klangerlebnis sorgen und den Trägern die aussergewöhnlichsten Töne vereint in einer wunderschönen Komposition hören lassen.

Aufwendige Vorbereitung

Eines Tages sind die Klangschuhe des Bäckermeisters verschwunden, gestohlen durch einen herbeigeeilten Neider.

Unter der Leitung von Maria Bischof haben elf Violinistinnen im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren, die seit einem bis fast sieben Jahren Geige spielen, noch vor den Herbstferien begonnen, für dieses Konzert zu proben. Neben den wöchentlichen Musikstunden standen an fünf Samstagen Extraproben auf dem Programm. Begleitet von Marie-Louise Eberhard am Piano wurde ein bunter und abwechslungsreicher Strauss an eingängigen Melodien einstudiert.

Noch eine Aufführung

Von Klassik über Folklore bis hin zu modernen Stücken war alles vertreten. Abgesehen vom Musikalischen galt es während der Vorbereitung aber auch für die Dekoration zu sorgen, so trugen sämtliche Protagonistinnen prächtig verzierte Schuhe und ein schmuckes Plakat sorgte im Hintergrund für Stimmung.

Wie die Geschichte weitergeht und endet wird an dieser Stelle aber nicht verraten, da am kommenden Mittwoch, 1. Dezember, um 11 Uhr im kleinen Tonhallensaal eine letzte Vorstellung ansteht.

Nur so viel sei erwähnt, das Dorf Geigenstein liegt gemäss einem vorgetragenen Lied wohl an der schönen blauen Donau.

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