Wenn der Sturm tobt

NIEDERUZWIL. Kinder mit blauen und weissen Tüchern, eine mit weissen Tüchern behangene Wand und spannungsvolle Erwartung: So gestaltete sich der Auftakt zur Chrabbelfiir. Nach einem gemeinsamen Lied und gemeinsamem Gebet machte Jonas, die Living-Pupette, den Einstieg ins Thema.

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NIEDERUZWIL. Kinder mit blauen und weissen Tüchern, eine mit weissen Tüchern behangene Wand und spannungsvolle Erwartung: So gestaltete sich der Auftakt zur Chrabbelfiir. Nach einem gemeinsamen Lied und gemeinsamem Gebet machte Jonas, die Living-Pupette, den Einstieg ins Thema. Dabei ging es darum, dass etwas so angsteinflössend sein kann, dass man sich nicht mehr selbst zu helfen weiss und Schutz bei anderen sucht, im Fall von Jonas, der sich vor dem nächtlichen Traum fürchtete, bei Mama im Bett. Auch wenn die Kinder nicht zugeben mochten, dass auch sie manchmal Angst haben, so gaben sie doch zu, dass auch sie schon mal bei Mama oder Papa ins Bett gekrochen sind. Vom Angsthaben handelte anschliessend auch die biblische Geschichte, welche in Form eines Schattentheaters vorgespielt wurde. Gespannt beobachteten die Kinder, wie Jesus das Segelboot bestieg und gleich darauf einschlief. Selbst der aufkommende Sturm und die tobende See konnten ihn nicht aufwecken. Um den Kindern die Gewalt des Sturms vor Augen zu führen, wurden sie aufgefordert, mit ihren blauen und weissen Tüchern meterhohe Wellen zu schlagen und als Wind heftig zu blasen. Freudig sangen die Kinder ein passendes Lied, und schon ging der Gottesdienst dem Ende zu. Doch bevor sich gross und klein ins Kirchgemeindehaus zu Kaffee und Kuchen begaben, wurden noch die zwei neuen Chrabbelfiir-Leiterinnen vorgestellt. So darf man sich bereits heute auf die nächste Chrabbelfiir am 30. Juni freuen. (cl.)

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