Wenn Bazenheider sich treffen

Am Wochenende steht mit dem Hallenmasters der Höhepunkt der Bazenheider Dropkick Hallenturniere auf dem Programm. Der FC Tuggen mit Trainer Allenspach hat am Samstag den dritten Sieg in Serie im Visier.

Drucken
Teilen
Ein eher seltenes Bild vom Hallenfussball: Kopfballduelle. (Bild: uno.)

Ein eher seltenes Bild vom Hallenfussball: Kopfballduelle. (Bild: uno.)

Fussball. Nach zwei Siegen in Folge strebt der von Adrian Allenspach trainierte Erstligist das Triple an, was einer Premiere gleichkäme, denn drei Triumphe nacheinander im seit 1997 durchgeführten Hallenmasters gelangen bisher noch niemandem. Doppelerfolge sind durch Herisau (2000 und 2001), Bazenheid (2006 und 2007) und wie erwähnt Tuggen (2009 und 2010) statistisch belegt.

Fünf ehemalige Titelgewinner

Das Teilnehmerfeld umfasst zwölf Mannschaften, die in zwei Sechsergruppen eingeteilt sind. Mit Herisau, Gossau, Amriswil, Tuggen und Bazenheid gehen fünf Vereine an den Start, die das Masters mindestens einmal siegreich gestalteten.

Dieses Quintett vervollständigt die Liste der Favoriten aber keineswegs, denn dazu muss man wenigstens noch das Wiler U20-Team zählen, das sich am letzten Sonntag beim Regio Masters in St. Gallen erst im Halbfinal stoppen liess und dort den ausgezeichneten dritten Schlussrang erzielte.

Hohe Qualität

Das Hallenmasters, das am Samstag um 8 Uhr mit der Partie Herisau – Bazenheid eröffnet wird, repräsentiert ein überdurchschnittliches Niveau. Nebst Leader Tuggen kommt mit Gossau ein weiterer Vertreter aus der 1. Liga. Die Einheimischen sowie Amriswil repräsentieren die 2. Liga interregional. Die anderen acht Mannschaften kommen aus der 2. Liga regional, die von Tabellenführer Wil U20 angeführt werden. Die Gruppenspiele kommen zwischen 8 und 15.30 Uhr zur Austragung. Anschliessend werden die beiden Halbfinals gespielt, bevor im Finalspiel ab 16.15 Uhr der Sieger gesucht wird.

Viele «alte» Bazenheider

Der Anlass ist nicht nur ein Fussballfest allererster Güte, er wird auch zum Treffpunkt vieler Ehemaliger, die alle einmal das Bazenheider Trikot trugen. Dazu zählen die Herisauer Nehim Jakupi und Christian Texeira.

In Gossau amtet Roli Näf als Assistent von Trainer Olaf Sager. Vor zehn Jahren etablierte er die Bazenheider in der 2. Liga interregional, ehe er als Profitrainer im Nachwuchsbereich im Fürstentum arbeitete. Ebenso bei den Fürstenländern als Goalietrainer unter Vertrag ist Spyridon «Speedy» Moutafis. Er spielte etwa zur gleichen Zeit (Mitte der Neunzigerjahre) wie das Duo Jack Hörler/Patrick Fischli auf dem Ifang, das nun das Zepter in Winkeln führt. Die grösste Fraktion Ehemaliger stellt Titelverteidiger Tuggen. Mit Adrian Allenspach, Albert «Gusti» Geiger, Adrian Bernet, Ardian Murtisi und Pepe Peters haben die Schwyzer gleich fünf in ihren Reihen, die schon Rot/Schwarz trugen. Zu guter Letzt Andi Alder, der Trainer vom Wiler Nachwuchs. Ihm glückte 2006 mit der zweiten Bazenheider Mannschaft der Aufstieg in die 3. Liga. (bl.)