Wenn alles schief läuft

Der FC Bazenheid spielt gegen den FC Wängi nur 1:1 unentschieden. Der Aufstieg rückt in weite Ferne.

Beat Lanzendorfer
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FUSSBALL. Etliche Szenen gaben Anlass zu Diskussionen. Drei wurden vom Unparteiischen derart beeinflusst, dass sie spielentscheidend waren. Böse ausgedrückt kommt man zum Schluss, dass Schiedsrichter Schmid einen Erfolg Bazenheids unbedingt verhindern wollte.

Maksuti brachte zwar den FC Bazenheid mit einem Alleingang in Führung. Zu jenem Zeitpunkt war Ledergerber bereits wegen einer zweiten gelben Karte vom Feld gestellt worden. Wenig später wurde ein angebliches Foul von Baumann an seinem Gegenspieler mit einem Elfmeter geahndet, den Bommer locker zum 1:1 verwandelte.

In der Nachspielzeit warfen die Bazenheider alles nach vorne und suchten vehement das 2:1. Es fiel – in der 93. Minute. Ein Freistoss von links wurde lang und länger und landete im Tor der Wängemer. Was nun passierte, brachte das Fass beinahe zum Überlaufen. Der Schiedsrichter annullierte den Treffer und gab Baumann für eine angebliche Schwalbe ebenfalls gelb/rot. Ball und Gegner waren allerdings weit und breit nicht in seiner Nähe. Aus Sicht der Bazenheider war es natürlich mehr als ärgerlich, dass der Schiedsrichter einen derart rabenschwarzen Tag einzog und derartige Entscheide fällte. Das Heimteam hätte sich jedoch bemühen müssen, selber mehr für einen Erfolg zu tun.