Weniger Stellensuchende

Im Einzugsgebiet des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) Oberuzwil hat die Zahl der Stellensuchenden im Juli nochmals abgenommen.

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oberuzwil. Wiederum profitiert die Industrie am stärksten, insbesondere die Bereiche Metall, Elektrotechnik, Elektronik und Maschinenbau. Wie im Spätsommer üblich, hat aber die Zahl der jungen Stellensuchenden leicht zugenommen. Das Trend-Barometer der Fachstelle für Statistik zeigt nach wie vor eine sinkende Tendenz an, auch wenn aus saisonalen Gründen auf das Jahresende hin mit einem Anstieg gerechnet werden muss.

26 Personen weniger

Im Juli 2010 haben sich 191 Personen neu auf dem RAV Oberuzwil angemeldet. Im gleichen Zeitraum haben sich 217 stellensuchende Personen abgemeldet. Gegenüber dem Juni 2010 sind somit 26 Personen weniger eingeschrieben. Im Juli 2010 suchten 1822 Personen eine neue Anstellung. Die Stellensuchenden-Quote fiel damit auf 4,8 %.

Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen fiel gegenüber dem Vormonat tiefer aus. Im Juli 2010 konnte das RAV Oberuzwil 93 of-fene Stellen aufnehmen.

Gleiche Tendenz im Kanton

Auch im Kanton St. Gallen haben die Stellensuchenden- und Arbeitslosenzahlen weiter abgenommen auf 11 970 beziehungsweise 7693 Personen. Die Zahl der Kurzarbeitsgesuche ist weiter sinkend. Ende Juli 2010 waren im Kanton St.

Gallen 11 970 Personen als stellensuchend gemeldet (–295), davon 7693 (–147) als arbeitslos. Das ergibt eine Stellensuchenden-Quote von 4,9 Prozent (–0,2 Prozent) und eine unveränderte Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Die Stellensuchendenzahlen liegen damit erstmals seit September 2008 unter den Werten des Vorjahres, nämlich um 264.

Rapperswil-Jona vorne

Am stärksten profitiert hat die RAV-Region Rapperswil-Jona (–3,8 Prozent auf 1178), gefolgt von Heerbrugg (–3,2 Prozent auf 2770), St.Gallen (–2,9 Prozent auf 4045), Wattwil (–1,5 Prozent auf 725) und Oberuzwil (–1,4 Prozent auf 1822). Stagniert haben die Zahlen in der RAV-Region Sargans (+0,3 Prozent auf 1430).

Der Rückgang ist bei den Stellensuchenden zwischen 25 und 49 Jahren am grössten, bei den Älteren haben die Werte stagniert. Die Zunahme bei den Jüngsten (+3,4 Prozent auf 2176) ist vor allem auf die 15- bis 19-Jährigen zurückzuführen, deren Zahl um 64 auf 473 gestiegen ist. Ende Monat befanden sich kantonsweit 1069 Stellensuchende in einem Kurs oder einem Einsatzprogramm, 2114 Personen gingen einem Zwischenverdienst nach. (stu.)

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