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Weniger Platten, mehr Begeisterung: Verein Velo Wil installiert Pumpstationen in der Stadt

Der Verein Velo Wil hat drei Pumpen in der Stadt platziert, die öffentlich genutzt werden können. Es ist das erste Projekt von vielen.
Nicola Ryser
Die stationäre Velopumpe wird eingeweiht. Mit dabei (von links): Stadtrat Daniel Stutz, Fabienne Lovece (Co-Präsidentin Verein Velo Wil), Beat Bollinger (Vorsitzender Bankleitung Raiffeisenbank Wil und Umgebung), Tobias Winiger (Co-Präsident Verein Velo Wil) und Stadtrat Daniel Meili. Bild: Nicola Ryser

Die stationäre Velopumpe wird eingeweiht. Mit dabei (von links): Stadtrat Daniel Stutz, Fabienne Lovece (Co-Präsidentin Verein Velo Wil), Beat Bollinger (Vorsitzender Bankleitung Raiffeisenbank Wil und Umgebung), Tobias Winiger (Co-Präsident Verein Velo Wil) und Stadtrat Daniel Meili. Bild: Nicola Ryser

Bei der Velostation südlich des Bahnhofs, bei der ehemaligen Skateranlage am Stadtweier sowie bei der Einfahrt des Alterszentrums Sonnenhof stehen sie nun, die knapp einen Meter langen Säulen, blau und rot gekennzeichnet und mit einem Schlauch versehen. Alle sind an zentralen Standorten platziert. Dort können Velofahrer künftig ihre Reifen aufpumpen.

Die stationären Pumpen sind Teil eines Förderprojekts, das der im vergangenen Herbst gegründete Verein Velo Wil gemeinsam mit der Stadt, den Technischen Betrieben Wil (TBW) sowie der Raiffeisenbank Wil und Umgebung lanciert hat. Tobias Winiger, Co-Präsident des Vereins, sieht in der Einweihung der drei Pumpstationen eine kleine Geste:

«Sie sind ein Zeichen dafür, dass Velofahrende in der Stadt willkommen sind und Wil eine rundum velofreundliche Stadt werden will.»

Ziel sei es nämlich, andere Leute zu motivieren, in der Freizeit wie im Alltag vermehrt auf die Zweiräder zu setzen.

Der Startschuss zu einer Reihe von Massnahmen

Stadtrat Daniel Stutz erkennt in den neuen Pumpstationen einen wichtigen Mehrwert. Er als begeisterter Velofahrer ist überzeugt:

«Das Velo ist das Verkehrsmittel der Zukunft, da ist sich die Politik und die Fachwelt einig.»

Um den Verkehrszuwachs und die daraus resultierenden Strassenüberlastungen zu bewältigen – «in Wil sind wir nahe am Kollaps» –, müsse man vermehrt den Langsamverkehr fördern. «Hier findet man klare Vorteile mit dem Velo. Es braucht wenig Platz und verursacht keine Lärm- und Luftemissionen, zudem ist es ein sehr sicheres Verkehrsmittel», erklärt Stutz.

Die Lancierung der Pumpen sind denn auch nicht das einzige Förderprojekt zu den Zweirädern in der Stadt. Für Tobias Winiger symbolisiert die gestrige Einweihung den Startschuss zu einer ganzen Reihe von Projekten, die der Verein ins Leben rufen will. Als eine der nächsten Massnahmen folgt die Installation mehrerer mobiler Veloständer. Zudem findet in zweieinhalb Wochen erstmals das Velofest Pedale (siehe Box) statt.

«Wir wollen das Velo zu einem wichtigen Thema in Wil machen», sagt Winiger.

Auch die E-Mobilität soll profitieren

Ausserdem kündigt Stadtrat Daniel Meili ein weiteres Projekt an, das den Fokus mehr auf E-Mobilität legt, «da immer mehr Leute auch elektronisch auf zwei Rädern unterwegs sind». Konkret sollen Ladestationen für die Batterien der E-Velos und E-Bikes in der Stadt installiert werden. Ziel dabei sei es, sukzessive von fossilen Energien wegzukommen.

«Die Stadt Wil verfügt über ein ambitioniertes Energiekonzept. Wenn es gelingt, den Anteil des Veloverkehrs zu steigern, sinkt der Energieverbrauch für die Mobilität drastisch. Anders als das Benzin für die Autos kann der Strom für die E-Bikes zudem lokal produziert werden.»

Wo die Ladestationen stehen werden, ist jedoch noch nicht geklärt. Denn: «Wir müssen prüfen, welche potenziellen Standorte mit Strom erschlossen werden können und wo für E-Velofahrer überhaupt der Bedarf nach einer Ladestation besteht», sagt Meili. Doch: Das Projekt soll noch dieses Jahr verwirklicht werden.

Velofest Pedale

Am 14. September 2019 findet erstmals das Festival Pedale statt. Die Veranstaltung in der Oberen Bahnhofstrasse, der Altstadt und um den Weier steht ganz im Zeichen des Velos und die damit einhergehenden Themen Verkehrssicherheit und Infrastruktur. Dabei wird das Fortbewegungsmittel mit all seinen Eigenschaften beleuchtet. «‹Pedale› ist ein Fest für die ganze Familie und soll Freude am Velofahren im Alltag und der Freizeit vermitteln», sagt Tobias Winiger, Co-Präsident des Vereins Velo Wil. Das Programm soll jüngere wie auch ältere Besucher ansprechen und ist demnach vielfältig gestaltet. So gibt es ein Laufradrennen für die ganz Kleinen sowie einen Veloparcours, Informationen zu neusten Produkt-Innovationen, die auch getestet werden können, und Kunstrad-, Einrad- und Mountainbike Trial-Shows, die von Profis organisiert werden. (red/pd)

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