Weniger Kündigungen als geplant

Die Aluwag AG in Niederbüren verlegt die mechanische Bearbeitung nun doch nicht ins Ausland. Die Wicon AG in Oberuzwil übernimmt die Abteilung und einen Teil der Mitarbeiter.

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Durch die Übernahme der Wicon AG bleiben Arbeitsplätze erhalten. (Archivbild: Ralph Ribi)

Durch die Übernahme der Wicon AG bleiben Arbeitsplätze erhalten. (Archivbild: Ralph Ribi)

REGION. Vor einem Monat informierte die Aluwag AG in Niederbüren, dass sie die Bearbeitungsabteilung ins Ausland verlegen will. 60 Mitarbeitern wurde gekündigt. Nun hat sich die Aluminiumgiesserei für eine Ostschweizer Lösung entschieden. Die auf mechanische Bearbeitung spezialisierte Wicon AG in Oberuzwil wird den Betriebszweig von der Aluwag übernehmen, teilen die beiden Firmen mit. Eine Verlagerung ins Ausland findet nicht statt.

Anzahl Stellen noch offen

Das hat zur Folge, dass ein Teil der im März erfolgten Kündigungen zurückgenommen werden. Wie viele Mitarbeitende die Wicon von der Aluwag übernehmen wird, ist noch nicht klar. «Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir mit der Wicon AG eine Lösung finden konnten», sagt René Wagner, Delegierter des Verwaltungsrates der Aluwag AG. Dadurch würden Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben.

Wichtiger Kunde

Erfreut über die Lösung ist auch der VR-Präsident der Wicon, Hans Hofstetter: «Die Aluwag gehört zu den wichtigsten Kunden unserer Unternehmung. Eine Verlagerung der mechanischen Bearbeitung ins Ausland hätte für uns zu einem massiven Umsatzeinbruch geführt». (urb)

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