Weniger Gitter, mehr Platz

ZUZWIL. Ab dem 22. Oktober ist die Poststelle Zuzwil nicht mehr an der Unterdorfstrasse 35 beheimatet, sondern im Herberg Markt. Was heisst das für die Kundinnen und Kunden?

Ursula Ammann
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Die Poststelle Zuzwil zieht in den Herbergmarkt, der sich derzeit noch im Bau befindet. (Bild: Ursula Ammann)

Die Poststelle Zuzwil zieht in den Herbergmarkt, der sich derzeit noch im Bau befindet. (Bild: Ursula Ammann)

Bereits vor zweieinhalb Jahren munkelte man, dass die Poststelle in Zuzwil womöglich nicht langfristig an der Unterdorfstrasse 35 bleibe. Nun ist einiges klarer. Die Post wird am 22. Oktober eine neue Filiale im Herberg Markt eröffnen.

Neu auch mit Maestro-Karte

«Es können weiterhin alle gängigen Postgeschäfte erledigt werden», sagt Erich Schmid, Leiter Kommunikation Ost der Post. Neu werde es auch möglich sein, mit einer Maestro-Karte zu zahlen, ausgenommen Einzahlungen. Für Bargeldbezüge am Schalter gebe es neu eine Limite von 500 Franken, beziehungsweise 400 Euro. Für höhere Beträge stehe rund um die Uhr ein Postomat zur Verfügung.

Behindertengerechter Schalter

Die neue Poststelle werde eine annähernd doppelt so grosse Kundenzone bieten wie diejenige an der Unterdorfstrasse, erklärt Erich Schmid weiter. Von den beiden offenen Schaltern mit direktem Kundenkontakt werde zudem einer behindertengerecht eingerichtet sein. Die Öffnungszeiten bleiben gemäss Schmid praktisch unverändert.

Tiefere Betriebskosten

Dennoch: Für die Post selbst wird die neue Poststelle nicht mit höheren Kosten verbunden sein. «Im Gegenteil», sagt Erich Schmid. «Als Folge des neuen Auftritts mit offenen Schaltern kann auf teure Gitter und verglaste Sicherheitsschalter verzichtet werden.» Dank moderner technischer Vorkehrungen bleibe die Sicherheit dennoch gewährleistet.

Gute Akzeptanz für Hausservice

Während die Poststelle in Zuzwil also erhalten bleibt, wurde diejenige in Züberwangen vor gut sechs Jahren geschlossen und durch einen Hausservice ersetzt. «Der Hausservice stösst in Züberwangen auf sehr gute Akzeptanz», sagt Schmid. «Er wird sowohl von Privaten als auch von Geschäften rege genutzt.»