WELTREKORD: Musizieren für das Lächeln kranker Kinder

Ende Dezember musizierte Roland Hug aus Zuzwil während 31 Stunden auf verschiedenen Instrumenten und erspielte mehrere tausend Franken. Den Check überreichte er am Montagabend an Spitalclown Liz Monteleone von der Stiftung Theodora.

Zita Meienhofer
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Freudig und dankbar nehmen Liz Monteleone alias Spitalclown Dr. Floh und Georg Nigg, Botschafter der Stiftung Theodora, den Check aus den Händen von «Dauermusizierer» Roland Hug (links) entgegen. (Bild: Zita Meienhofer)

Freudig und dankbar nehmen Liz Monteleone alias Spitalclown Dr. Floh und Georg Nigg, Botschafter der Stiftung Theodora, den Check aus den Händen von «Dauermusizierer» Roland Hug (links) entgegen. (Bild: Zita Meienhofer)

7700 Franken steht handgeschrieben und gross auf einem Papier, das Roland Hug bald in die Hände von Liz Monteleone geben wird. Liz Monteleone ist Spitalclown und heisst, wenn ihre Nase rot ist und sie die viel zu grossen Schuhe trägt, Dr. Floh. Für die 7700 Franken hat Roland Hug aus Zuzwil viel geleistet. Er hat Ende des vergangenen Jahres während 31 Stunden musiziert und so den Weltrekord im Dauermusizieren aufgestellt. Auf einen kostspieligen Eintrag ins Guinnessbuch verzichtete er, sammelte aber Geld für die Stiftung Theodora. Diese organisiert und finanziert wöchentlich Auftritte von Clowns in Spitälern und spezialisierten Instituten, damit das Leiden von Kindern durch Freude und Lachen gelindert werden kann. Einer dieser Spitalclowns ist Liz Monteleone aus Lenggenwil. Sie zeigte sich berührt bei der Entgegennahme des Checks und überreichte dem Spender einen bunten Ballonstrauss.

Roland Hug war sehr erfreut, dass er einen Betrag in dieser Höhe erspielen konnte. Gerechnet hat er mit etwa 5000 Franken. Dass es nun mehr als die Hälfte mehr war, das freute ihn sichtlich. Überwältigt ist er von den vielen Leuten, die ihn während des Weltrekordversuchs im Restaurant Krone in Lenggenwil besuchten und unterstützten. «Es waren mehr als 400 Leute da», sagt Hug. Bis er nach dem Weltrekord «ganz runtergefahren» war, habe er zwölf Stunden gebraucht, erzählte er am Montagabend, als er sich auch bei denen bedankte, die sich zur Checkübergabe wiederum in der «Krone» Lenggenwil einfanden.

Interessiert hörten diese Liz Monteleone zu, die aus ihrem Clownalltag erzählte. Von der vierjährigen Franziska, die ihre Haare nicht mehr waschen wollte, da sie ja nun einen Floh mit goldenen Schuhen vom Spitalclown bekommen hat. Von der Plüschsau Eberhard, die sehr beliebt ist, und von einigen Erlebnissen, woran zu erkennen war, dass ein Spitalclown «Gold» wert ist.

Zita Meienhofer

zita.meienhofer@wilerzeitung.ch