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Weltklasse-Eishockey: Mit krönendem Abschluss

Während vier Tagen bekamen die Wiler Eishockeyfans im IGP Sportpark Bergholz Weltklasse-Eishockey zu sehen. Ein Höhepunkt für die Fans war die Partie zwischen Lugano und Mannheim.
Christof Lampart
Am Bergholz Weltklasse-Eishockey kamen die Fans vier Tage lang auf ihre Kosten. (Bild: Christof Lampart)

Am Bergholz Weltklasse-Eishockey kamen die Fans vier Tage lang auf ihre Kosten. (Bild: Christof Lampart)

Wer als eishockeybegeisterter Wiler in den vergangenen Jahren mit den einheimischen Kufencracks litt, hatte es mitunter nicht leicht. Die grosse, weite Eishockeywelt schien beim EC Wil gefühlt oft weiter entfernt als das eigene Gründungsjahr 1881. Doch seit 2017 ist alles etwas anders. Damals riefen findige Köpfe im Vorstand ein Einladungsturnier mit europäischen Spitzenteams ins Leben. Zum einen, um die Clubkassen ein wenig zu füllen, zum anderen, um den Wiler Fans etwas zu bieten. Dies gelang so gut, dass alles nach einer Wiederholung schrie. Und so durfte OK-Präsident Christian Herzog im Turnier-Magazin stolz vermerken: «Aus der National League haben sogleich sieben Mannschaften ihr Interesse geäussert und auch ausländische Teams haben sich zahlreich gemeldet.»

Klar, dass bei einer solchen Nachfrage auch darauf geachtet wird, dass die Vereine nicht nur attraktiv spielen, sondern dass sie auch über eine ebenso treue wie reisefreudige Fanbasis verfügen.

Letztere Prämisse trifft auf den HC Lugano und die Adler Mannheim gleichermassen zu. Und spätestens als die Deutschen nach neun Minuten in Führung gehen, ist Feuer unter dem Dach.
Zu acht sind die «Rhein Main Hoppaz» angereist. Und ihnen gefällt, was sie sehen: «Im Moment sind wir den Schweizern schon überlegen. Wir werden gewinnen, aber die Schweizer werden auch noch Tore schiessen», prophezeit Walter Lorenz aus Karlsruhe in der ersten Pause.

Fast ein wenig schläfrig wirkt hingegen die neunjährige Nihla Wiesli aus St. Margarethen, welche mit ihrer elfjährigen Schwester Rihanna und der 18-jährigen Michaela Abbühl aus Brüttisellen sich von den ersten 20 Minuten erholt. «Das war noch nicht so spannend, jetzt muss Lugano besser werden.»

Zum Schluss flogen die Fäuste

Es wird jedoch anders kommen. Im zweiten Drittel erhöhen die Deutschen um zwei weitere Treffer. «Das ist halt so, wenn man vor allem mit jungen Spielern verteidigt. Aber besser die lernen es jetzt, und nicht erst in der Meisterschaft», zuckt Gianni Conte aus St. Gallen resigniert die Schultern. Ein älterer Herr pflichtet ihm indirekt bei: «Die spielen heute zu körperlos, das wird nichts mehr.» Beide sollten in Sachen Resultat – Mannheim gewann 4 zu 1 – recht behalten.

Doch was die Körperlichkeit betrifft, so flogen am Ende doch noch die Fäuste, bei der drei Spieler wegen übertriebener Härte belangt wurden. «Das war doch ein krönender Abschluss», meint ein Hüne am Bierstand grinsend. Und auch den Organisatoren dürfte das Lachen nicht vergangen sein, war doch die Halle am Samstagabend sehr gut gefüllt.

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