Weltcupauftakt in Finnland

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OrientierungslaufDaniel Hubmann ist der Weltcupauftakt in Finnland nur bedingt gelungen. Er hat auf jeden Fall mehr erwartet. Nach seiner Rückkehr blickt er auf die Rennen zurück: «Obwohl ich mir zum Weltcupstart etwas mehr erhofft hatte, bin ich vorgestern müde und zugleich voller Energie für die nächsten Wochen nach Hause gereist. Mit dem vierten Rang im Jagdstartrennen gelang mir ein versöhnlicher Abschluss, und ich habe gesehen, dass der Fahrplan Richtung WM stimmt.»

Nach zahlreichen guten Sprints in den letzten Wochen, inklusive der Qualifikation am Morgen vor dem Final, war der 15. Rang in Lohja aber eine Ernüchterung für den Hinterthurgauer. Den Rückstand von 48 Sekunden konnte er sich im Ziel nicht erklären, abgesehen von einem zehnsekündigen Fehler auf dem Weg zum zweitletzten Posten. Später stellte er dann fest, dass er oftmals die langsameren Routen erwischt hatte. So auch zum 13. Posten, wo Hubmann im Nachhinein nicht ganz versteht, wieso seine Variante (rechts) so viel langsamer war.

Über die Mitteldistanz lieferte Hubmann ein konstantes Rennen ab, ohne nennenswerte Fehler. Trotzdem summierten sich die Sekunden bis ins Ziel zu einem Rückstand von 1:07, was Rang 9 bedeutete. In diesem wenig selektiven Rennen wäre etwas mehr Risiko nötig gewesen, um aufs Podest zu laufen.

Trotz dem mässigen Abschneiden in den ersten beiden Rennen war die Ausgangslage mit einem Rückstand von zwei Minuten für das abschliessende Jagdstartrennen über 90 Minuten viel versprechend. Der Rennbeginn war streng, denn diverse Läufer versuchten Positionen gutzumachen, was zu Rhythmuswechseln führte. Je länger das Rennen dauerte, desto besser kam er mit der Situation zurecht. Vor dem Ziel kam es schliesslich zum Zusammenschluss an der Spitze, und es kämpften acht Läufer um den Sieg. Hubmann reichte es wieder nicht aufs Podest. Er wurde Vierter, und somit blieb für ihn die totale Zufriedenheit in Finnland aus. (pd)