Weitere Punkte auf dem Konto

Das 2.-Liga-Damenteam des KTV Wil konnte sich gegen den LC Brühl 3 mit 25:21 (14:7) durchsetzen.

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HANDBALL. Die Wilerinnen kamen verhältnismässig ungefährdet zu ihrem Sieg. Die Basis zum Erfolg legten sie mit einer guten Leistung in der ersten Hälfte. Der zweite Umgang war dann aber eher durchzogen. Trotzdem setzten sich die Wilerinnen durch und gewannen verdient. Somit können zwei weitere Punkte gutgeschrieben werden. Aktuell liegen die Wilerinnen mit neun Punkten aus sieben Spielen auf dem dritten Rang.

Gute erste Halbzeit

Ziel der Wilerinnen war es, das Spiel von Beginn weg in die Hand zu nehmen. Deshalb legten sie einen Blitzstart hin und lagen nach wenigen Minuten mit vier Toren in Führung. Im Angriff funktionierten die Spielzüge gut und das Team kam aus verschiedenen Positionen zu Torchancen. Sie liessen sich den Spielfluss auch durch eine kurzzeitige Manndeckung auf Seraina Schönenberger nicht nehmen. Etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätte dem Team trotzdem gut getan. In der Verteidigung konnten die Brühlerinnen zu Beginn gut unter Druck gesetzt werden. Allerdings wurden die Gäste aus der Äbtestadt nach einiger Zeit etwas nachlässig, was wiederum dem Heimteam einfache Tore ermöglichte. Nach kurzer Durststrecke fing sich Wil gegen Ende der ersten Halbzeit wieder und konnte mit einem Vorsprung von sieben Toren die Seiten wechseln.

Leistungseinbruch

Die Äbtestädterinnen konnten nach dem Unterbruch nicht an die bisherige Leistung anknüpfen. Die Brühlerinnen kamen ohne grossen Aufwand zu Toren und im Gegenzug gelang den Wilerinnen im Angriff nur wenig. Es brauchte einige Minuten, bis der Ball wieder den Weg ins richtige Tor fand. Da auch das Tempo der ersten Halbzeit nicht im selben Mass hochgehalten werden konnte und sich immer wieder technische Fehler einschlichen, handelte es sich um eine durchzogene Leistung in der zweiten Halbzeit. Julia Scheiwiller sorgte jedoch mit einer bravourösen Leistung im Tor dafür, dass der Vorsprung ihres Teams nie zu klein wurde. Die Wilerinnen konnten das Spiel schliesslich relativ ungefährdet mit 25:21 gewinnen. Der Resultateunterschied hätte in Anbetracht der spielerischen Unterschiede beider Teams aber deutlicher ausfallen müssen. (pd)