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Weite Wege zum Augustbrunch

Der Schweizer Bauernverband setzt die Tradition fort. Am 1. August wird wiederum auf zahlreichen Höfen ein Brunch angeboten. Nur nicht in der Region.
Andrea Häusler

UZWIL/FLAWIL. Bereits zum 24. Mal laden schweizweit rund 350 Familien zum 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof ein. Dies teilt der Schweizer Bauernverband als Organisator mit. Der Anlass ist in der Bevölkerung nach wie vor ausgesprochen beliebt. Das Konzept scheint zu passen: Den Besuchern bietet sich die Gelegenheit, Landluft zu schnuppern, und den Gastgebern die Chance, zu zeigen, was die Landwirtschaft produziert.

Bichwil als einziger Standort

«Der 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof ist allemal eine Entdeckung wert», wirbt der Verband. Es biete sich die Möglichkeit, gemütlich zusammenzusitzen, regionale Produkte zu geniessen und die Schweizer Landwirtschaft hautnah zu erleben. Aufgrund der vielseitigen Schweizer Landwirtschaft, den regionalen Spezialitäten und den unterschiedlichen Betriebsausrichtungen biete jeder Brunch-Ort ein einmaliges Erlebnis. «Zu manchen Brunch-Orten gelangt man nur zu Fuss, zu manchen mit der Luftseilbahn und andere lassen sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichen.» Wer in der Region wohnt und den Vormittag des Bundesfeiertags zwischen Kühen, Hühnern, Traktoren und Strohballen verbringen und mit den Kindern einige unbeschwerte Stunden verbringen möchte, muss allerdings lange Wege in Kauf nehmen. Denn in unmittelbarer Nähe gibt es gerade eine Bauernfamilie, die im Rahmen des Projekts einen öffentlichen Brunch anbietet: die Familie Egli, die in Bichwil den Pfiffholdern-Hof betreibt.

Wer es versäumt, sich rechtzeitig anzumelden – noch hat es freie Plätze – oder entferntere Alternativen sucht, wird in Andwil fündig. Dort warten Karl und Margaretha Egger, St. Margrethen, mit frischen Backwaren und allerhand vielversprechenden Frühstücksbeilagen auf ihre Gäste. Genauso wie Christoph Koch (Hofstadl) in Gossau.

Zwei weitere Gastgeber aus der Region laden ins Neckertal ein. In Nassen sind dies Fabian und Sonja Gemperli. In Oberhelfenschwil figurieren Alexandra und Fritz Roth vom Restaurant Weid-Hof auf der Liste der Brunch-Anbieter.

25 Standorte im Kanton

Alle weiteren der insgesamt 25 Standorte im Kanton St. Gallen sind um einiges weiter entfernt und verlangen, dass der Brunch an einen Familienausflug gekoppelt wird. Wer das Gute in der Nähe sucht, dem bringt übrigens auch das Ausweichen in den Kanton Thurgau keine Kilometerersparnis. Hier sind nur gerade acht landwirtschaftliche Betriebe im Boot des Bauernverbandes und diese liegen alle in weiterer Distanz.

Bis zum 25. Juli anmelden

Die Organisation eines währschaften Brunchs mit Zopf, Käse, Wurstwaren und Getränken, Kühlschränken, Tischen und Bänken ist für die Gastgeber aufwendig. Damit sich die Bauernfamilien vorbereiten können, ist die Gästezahl beschränkt. Eine frühzeitige Anmeldung erleichtert ihnen die Planung und erhöht für die Besucher die Chance, einen Platz zu finden. Anmeldeschluss ist der 25. Juli.

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