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Weiherfläche auf einen Drittel geschrumpft

Die 1994 beim Bau des «Lebensraumprojekts Botsberger Riet» freigelegte Wasserfläche verlandet. Von den dazumal geschaffenen 1600 Quadratmetern sind 500 geblieben. Bereits im Winter soll nun soll neuerlich gebaggert werden.
Andrea Häusler
Die ursprüngliche Fläche des Wassers lässt sich nur nur erahnen.

Die ursprüngliche Fläche des Wassers lässt sich nur nur erahnen.

Das Aufwertungsprojekt der Stiftung Naturreservate Flawil und Umgebung sieht eine Wiederherstellung der ursprünglichen Wasserfläche des Hauptweihers in zwei Etappen vor. Die erste Bauetappe soll bereits im bevorstehenden Winter ausgeführt werden, eine weitere dann im Jahr 2019.

Geplant ist, den Wasserspiegel im Hauptweiher vorübergehend abzusenken und das Wasser in einem offenen Graben in den bestehenden Bach westlich des Weihers abzuleiten. Anschliessend sollen die verlandeten Uferzonen (Seekreide/Schilf) im nördlichen Teil des Weihers ausgebaggert werden. Die Planung geht von einer durchschnittlichen Aushubtiefe von 50 cm bis maximal einem Meter auf einer Fläche von 400 Quadratmetern aus. Rund 200 Kubikmeter Aushub – wassergesättigte Seekreide – müssten demnach abgeführt werden. Dies allerdings erst nach einiger Zeit. Bis das Wasser abgetrocknet ist (Seekreide hat einen Wassergehalt von 50 bis 70 Prozent) soll das Aushubmaterial auf der Ostseite des Weihers zwischengelagert werden. Noch vor Beginn der Amphibienlaichzeit im Frühjahr muss der Weiher wieder aufgefüllt sein.

Kosten von rund 12 000 Franken

Die Stiftung Naturreservate Flawil und Umgebung rechnet für das Aufwertungsprojekt 2017 mit Kosten von rund 12 000 Franken. Den Löwenanteil verschlingen der Aushub, Transport und die Deponiegebühren, die mit Kosten von 10 000 Franken veranschlagt sind. 1000 Franken sind für die Wiederinstandstellung der Flurstrassen eingesetzt, weitere 1000 Franken für die Baubewilligung und für Unvorhergesehenes.

Die Politische Gemeinde hat einen Beitrag von 6000 Franken ins Budget 2017 aufgenommen. Dieses muss jedoch an der Bürgerversammlung vom November noch genehmigt werden. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen hat ebenfalls 6000 Franken in Aussicht gestellt. Die definitive Zusicherung folgt im Januar 2017. Das Projekt hat bis gestern öffentlich aufgelegen. Ob Einsprachen eingegangen sind, war gestern von der Flawiler Bauverwaltung (noch) nicht zu erfahren.

Die Verbuschung konnte dank freiwilliger Helfer und der Mithilfe von Pächter Ruedi Hardegger verhindert werden. Gegen die Verlandung und die Ausbreitung des Schilfs war man jedoch machtlos. (Bilder: Andrea Häusler)

Die Verbuschung konnte dank freiwilliger Helfer und der Mithilfe von Pächter Ruedi Hardegger verhindert werden. Gegen die Verlandung und die Ausbreitung des Schilfs war man jedoch machtlos. (Bilder: Andrea Häusler)

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