Wegen eines schwachen Beginns

Das 1.-Liga-Damenteam des UHC Wil verliert erneut. Dieses Mal mit 3:7 gegen Laupen. Die Leistung des dritten Drittels gibt Hoffnung auf Besserung. Der Start darf jedoch nicht mehr verschlafen werden.

Michelle Dal Din/Sabrina Wenk
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Selten: Der UHC Wil (schwarz) bei der Ballführung. (Bild: Urs Nobel)

Selten: Der UHC Wil (schwarz) bei der Ballführung. (Bild: Urs Nobel)

UNIHOCKEY. In Wald ZH stand das dritte Saisonspiel der Wilerinnen auf dem Programm. Nach der ersten knappen Niederlage und der zweiten sehr eindeutigen war es an der Zeit, sich positiv und voller Energie auf den dritten Gegner, den UHC Laupen, einzustellen.

Die Damen des UHC Wil waren jedoch einmal mehr von Beginn weg unkonzentriert und noch nicht richtig im Spiel angekommen. Dies nutzte Laupen sofort aus und schoss bereits nach einigen Minuten das erste Tor. Dieser frühe Gegentreffer brachte den UHC Wil vollends aus dem Konzept.

Nicht genutzte Konterchancen

Um die Gegnerinnen mehr unter Druck zu setzten, stand jede Akteurin näher bei ihrer Gegenspielerin. Diese Vorgehensweise brachte zwar einige Konterchancen hervor, die jedoch allesamt nicht genutzt werden konnten. Die Damen aus Wil wurden zu oft überlaufen und in die Defensive gedrängt. Phasenweise konnte sich der Gegner hartnäckig vor dem Wiler Tor halten und sich gefährliche Torchancen erarbeiten, die auch von Erfolg gekrönt waren. Nach 20 Minuten stand es bereits 4:0 für die Zürcherinnen.

Ein einziger Treffer

Nach diesem sehr unkonzentrierten und unproduktiven ersten Drittel galt es für die Äbtestädterinnen, einige Dinge zu ändern. Die Damen mussten endlich aufwachen und sich den Ball in jeder Situation erobern, darum kämpfen und ihn halten.

Dies konnte aber nicht sofort wie gewünscht umgesetzt werden. Die Wilerinnen setzten sich zwar vermehrt in der gegnerischen Hälfte fest, schafften es in dieser Phase aber lediglich, einen Treffer zu erzielen.

Die Gegnerinnen ihrerseits sahen nicht tatenlos zu und hielten erfolgreich dagegen. Durch die aggressivere Spielweise des UHC Laupen blieb der Ball wieder öfters in dessen Reihen, und so konnte das Heimteam weitere drei Tore erzielen.

Mit nur noch zwei Linien

Für das letzte Drittel stellte der UHC Wil um und spielte nur noch mit zwei Linien. Durch diese Anpassung wurde das Spiel intensiver, schneller und körperbetonter. Durch diesen Umstand und die bessere Verteidigungsarbeit konnten die Wilerinnen noch zwei Tore erzielen. Am Endergebnis änderte dies nicht mehr viel. Der UHC Wil verlor deutlich mit 3:7. Im Team ist man sich jedoch einig, dass die Leistung im Schlussdrittel Grund zu Hoffnung gibt. Hoffnung, es beim nächsten Mal doch besser zu machen. Gelegenheit dazu besteht bereits am 8. November in Winterthur.

UHC Wil: Niedermann, Dal Din, Schmid J., Kreis, Wenk, Naef, Reifler, Tannheimer, Ruoss, Di Nicola, Huser, Trunz, Oberholzer, Nägele, Rümmeli, Rüst.

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