Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Zweite Hürde genommen: Auch der HEV Uzwil und Umgebung steht einem Zusammenschluss mit dem Flawiler Verband positiv gegenüber

Die Mitglieder des Hauseigentümerverbandes Uzwil und Umgebung sind einem Zusammenschluss mit dem Flawiler Verband nicht abgeneigt. Der endgültige Entscheid fällt im November.
Tobias Söldi
Präsident Edwin Dudli (stehend) informiert die Mitglieder des HEV Uzwil und Umgebung über die geplante Fusion. (Bild: Tobias Söldi)

Präsident Edwin Dudli (stehend) informiert die Mitglieder des HEV Uzwil und Umgebung über die geplante Fusion. (Bild: Tobias Söldi)

Der Entscheid ist deutlich und diskussionslos ausgefallen. Lediglich zwei der 104 stimmberechtigten Mitglieder waren am Mittwochabend dagegen, dass der Hauseigentümerverband (HEV) Uzwil und Umgebung eine Fusion mit dem HEV Flawil prüft. Damit ist eine weitere Hürde auf dem Weg zu einer möglichen Fusion der beiden Verbände genommen. Ende März haben die Mitglieder des HEV Flawil die Fusionsfrage mit Ja beantwortet. Weniger klar allerdings als in Uzwil, und begleitet von der einen oder anderen kritischen Frage: 75 Prozent der anwesenden Stimmberechtigten waren dafür.

Nun werden die Vorstände der beiden Verbände die Fusion vorbereiten. Der Tag der Entscheidung ist bereits bekannt. Es ist der 11. November. Dann wird definitiv über die Auflösung der jeweiligen Verbände und den Zusammenschluss abgestimmt. Der neue Verband, der dann entstehen würde, zählte etwa 2500 Mitglieder. Er würde zu den grösseren Sektionen im Kanton St. Gallen gehören.

Grösseres und professionelleres Angebot

Das ist einer von mehreren Gründen für die Fusion. Edwin Dudli, Präsident des HEV Uzwil und Umgebung sagte an der Versammlung:

«In der Grösse liegt die Chance, die Anliegen unserer Mitglieder auf dem politischen Parkett besser zu vertreten»,

Kleinen Sektionen fehlten zudem die finanziellen Mittel, ein professionelles Dienstleistungsangebot aufrechtzuerhalten. Es geht etwa um bessere Erreichbarkeit, die Entlastung des Vorstandes oder die Nutzbarmachung von Synergien. «Ziel ist immer, bessere und mehr Dienstleistungen anbieten zu können.» Dudli betont dabei: «Mir ist es wichtig, dass die Verbände ihre eigene Kultur bewahren können.»

Auch die zunehmende Schwierigkeit, Vorstandsmitglieder zu finden, legt eine Fusion nahe. So verabschiedete der HEV Uzwil an der Mitgliederversammlung die beiden altgedienten Vorstandsmitglieder Heinz Britt und Albert Broger – ersetzt werden sie wegen der möglichen Fusion nicht.

Zwischenbilanzen fallen positiv aus

Die angedachte Fusion wäre nicht die erste im Kanton. In den letzten Jahren wurden einige Verbände zusammengeschlossen: etwa im Sarganserland, im Linthgebiet und im Werdenberg. Patrick Dürr, Vizepräsident des kantonalen HEV und Gast an der Hauptversammlung in Uzwil, konnte nur Positives berichten:

«Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht. Eine erste Zwischenbilanz zeigt: Die fusionierten Vereine sind gut gestartet und können von vielen Vorteilen profitieren.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.