Wasserentnahme ab Freitag verboten

REGION. Die anhaltende Trockenheit hat Konsequenzen: Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau verbietet die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen. Das Verbot tritt am nächsten Freitag in Kraft und gilt auf unbestimmte Zeit.

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Aufgrund der anhaltenden Trockenheit darf der Murg bis auf weiteres kein Wasser mehr entnommen werden. Im Bild: Die Murg bei Münchwilen. (Bild: Hans Suter)

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit darf der Murg bis auf weiteres kein Wasser mehr entnommen werden. Im Bild: Die Murg bei Münchwilen. (Bild: Hans Suter)

Betroffen von dieser Massnahme sind vor allem Gemüsebauern an der Murg und der Lauche. Denn das Verbot gilt auch, wenn rechtskräftige Konzessionen vorliegen. Wie lange es aufrechterhalten bleibt, hängt von der Wetterentwicklung ab. Es kann erst bei einer Normalisierung der Abflussverhältnisse in den Oberflächengewässern aufgehoben werden.

Das Verbot gilt nicht nur für Bäche, Flüsse und natürliche Weiher, sondern auch für künstliche und bewirtschaftete Weiher wie Mühleweiher, Fischaufzuchtsteiche und für Kanäle, die der Wasserkraftnutzung dienen. Ausnahmen bilden einzig Bodensee und Rhein.

Seit Anfang Juli herrscht hierzulande eine der extremsten Hitzeperioden seit Messbeginn vor mehr als 150 Jahren. Bäche und Flüsse führen deshalb immer weniger Wasser. (red.)