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Was soll eine 30er-Zone in dieser Strasse?

Zum Feldversuch «Tempo 30» auf der Lerchenfeldstrasse
Chris Schmuki, Wil

Das Bundesamt für Verkehr (Astra) und das Bundesamt für Umwelt (Bafu) haben ein Forschungsteam beauftragt, das Thema «Tempo 30 auf Hauptverkehrsstrassen» zu untersuchen. Die Stadt Wil und der Kanton St. Gallen haben auf die Anfrage des Forschungsteams wie immer positiv reagiert und sehen einem Feldversuch in Wil mit grossem Interesse entgegen. Warum stellte sich nicht die Stadt St. Gallen zur Verfügung? Das Bafu ist ortsfremd und kennt die Wiler Verkehrs­situation nicht. Und nun soll es in der Lage sein, ein neues Verkehrskonzept umzusetzen? Die Stadt Wil war in den letzten 30 Jahren dazu nicht in der Lage. Wurde vom Bafu oder der Stadt Wil eine Messung der Geschwindigkeit durchgeführt, um diesen Feldversuch zu begründen? Läuft wieder mal alles unter dem Deckmantel Verkehrssicherheit, was hier unbegründet ist (siehe Video: <%LINK auto="true" href="https://youtu.be/_kB9JDzQOXk" text="youtu.be/_kB9JDzQOXk" class="more"%> ). Die Messungen ergaben, dass der Durchschnitt weit unter der Geschwindigkeit von 30 km/h liegt. Was soll nun eine 30er-Zone in dieser Strasse? Auch die Aussage vom grünen Stadtrat sorgt für Verwunderung, wenn er sagt: wir werden schauen, dass der Versuch ein voller Erfolg wird. Der Verkehrsfluss funktioniert während der normalen Tageszeiten gut, ausser mittags und abends. Das ist aber in anderen Städten ebenso. Fakt ist, dass auf einer Länge von circa 233 Metern 25 verkehrsberuhigende Massnahmen vorhanden sind. Auf diesem Abschnitt befinden sich zwei Verkehrsampeln (Rudenzburg und bei der alten Post). Beide Anlagen sind nicht gekoppelt, also gibt es keine Grüne Welle. Beim Schwanenkreisel ist ein Fussgängerübergang mit Ampelregelung und Bussbevorzugung. Zusätzlich sind noch sechs Fussgängerstreifen, 15 Ein- und Ausfahrten von Parkplätzen und Liegenschaften und zwei Ein- und Ausfahrten von Bushaltestellen vorhanden. Alle diese Massnahmen tragen zur Verkehrsberuhigung bei.

Ich werde mir als direkter Anwohner alle Möglichkeiten offen halten, damit solche Versuche nicht ausgeführt werden. Als Beispiel sieht man die vielen Hindernisse in den 30er-Zonen, den Versuch in der Fürstenlandstrasse am Fussgängerübergang (wird nachher bei allen in dieser Strasse umgesetzt) und zuletzt noch die neue unsinnig geplante Ampelanlage für Fussgänger bei der Firma Troll an der Toggenburgerstrasse. Auch sehr fraglich ist die neu geplante Busspur an der Toggenburgerstrasse.

Die Stadt Wil hat andere Probleme, die sie lösen sollte: Ein Lastwagenfahrverbot im Bereich Kreuzung Konstanzerstrasse/Fürstenlandstrasse, Tonhallenstrasse bis zur Kreuzung Rudenzburg. Auch befinden sich einige Strassen in schlechtem Zustand und die Kanaldeckel versinken immer tiefer im Boden. Es gäbe noch einige Punkte aufzulisten, aber ich möchte der Stadt Wil nicht die Arbeit abnehmen.

Chris Schmuki, Wil

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