Was für Wil ohne Intercitys besser wird

Bei einer Operninszenierung wird geschwitzt: Dicke Perücken, grobstoffige Kleider und ausladende Bewegungen lassen den Schweiss der Darsteller fliessen. So auch bei den Konzerten vom 26. und 27. April.

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Walter Aerne Burg-Eigentümer (Bild: Andrea Häusler)

Walter Aerne Burg-Eigentümer (Bild: Andrea Häusler)

Bei einer Operninszenierung wird geschwitzt: Dicke Perücken, grobstoffige Kleider und ausladende Bewegungen lassen den Schweiss der Darsteller fliessen. So auch bei den Konzerten vom 26. und 27. April. Dann präsentiert das Musiktheater Wil einen Querschnitt aus den Werken der vergangenen Jahrzehnte. Die Aufführungen sind allerdings nicht derart schweisstreibend, dass sie in die Turnhalle verlegt werden müssen. Sie bleiben in der Tonhalle, wie Musiktheater-Präsident Eugen Weibel seinen Versprecher korrigierend revidierte.

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Ab dem Jahr 2019 halten keine Intercity-Züge mehr in Wil. Bei den SBB unternimmt man – naturgemäss – allerhand, um die Veränderungen ins gute Licht zu rücken. SBB-Mediensprecherin Lea Meyer sagte: «Künftig gibt es einen schnellen Intercity St. Gallen–Zürich, der zwischen St. Gallen und Winterthur nicht anhält. Davon werden die Wiler profitieren. Sie haben künftig mehr Platz in den Zügen, da die Pendler aus St. Gallen den Intercity nutzen werden.»

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Ehre, wem Ehre gebührt, musste sich Bruno Jud bei der Wahl des Geschenks an Burgherrn zu Lütisburg, Walter Aerne, gedacht haben. Nicht irgendein normaler Wein sollte es sein, den er am «Tag der offenen Tür» in Vertretung der Kirchgemeinde überreichte, sondern ein speziell edler Tropfen aus den Kellereien des Weinguts «Poggio Rozzi» des Grafen Eberhard in der Toscana: ein Chianti, produziert unter dem Namen «Toggenburg». Die (scheinbare) Exklusivität des Präsents schmälerte allerdings die Tatsache, dass just dieser Wein des Grafen von Toggenburg gleichentags an alle Burgbesucher ausgeschenkt und auch flaschenweise verkauft wurde. (red.)

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