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Was die Stadt Wil 2019 beschäftigen wird

Oberstufe mit oder ohne Kathi, die Überdachung des Bergholzes, das Catering für die städtischen Schulen, die Reorganisation des Departements für Bau, Umwelt und Verkehr und ein Referendum über den Steuerfuss: 2019 verspricht ein interessantes Jahr zu werden.
Gianni Amstutz
Eine Oberstufe mit Kathi oder ohne? Diese Frage wird im Jahr 2019 Stadtrat, Parlament und Bevölkerung intensiv beschäftigen. (Bild: Archiv)

Eine Oberstufe mit Kathi oder ohne? Diese Frage wird im Jahr 2019 Stadtrat, Parlament und Bevölkerung intensiv beschäftigen. (Bild: Archiv)

Das Jahr 2018 ist zu Ende. Im neuen Jahr stehen auf der politischen Bühne der Stadt Wil zahlreiche wegweisende Entscheide an. Das erste Mal seit Jahren werden die Wiler auch wieder auf Kommunalebene abstimmen können. Daneben stehen auch kantonale und nationale Entscheide mit Einfluss auf Wil im Fokus wie beispielsweise die Spitalfrage oder das Abschneiden der Wiler Kandidatinnen und Kandidaten bei den Nationalratswahlen. Die «Wiler Zeitung» wagt einen Ausblick auf die brennendsten Themen 2019.

Oberstufenentscheid mit höchster Brisanz

Seit der Stadtrat kommuniziert hat, dass er sich für ein Oberstufenmodell ohne die Mädchensekundarschule St. Katharina ausspricht, dominiert das Thema die Stadtgespräche. Kaum ein Anlass, an dem nicht über die Zukunft spekuliert wird, kaum ein Wiler, den dieses Thema kalt lässt. Wann Bericht und Antrag des Stadtrats im Parlament behandelt werden, ist davon abhängig, wie viele Sitzungen die vorberatende Kommission benötigt. In den Sommermonaten dürfte es aber zu einer ersten Entscheidung kommen. Der Ausgang ist komplett offen. Selbst bei einer Annahme des Vorschlags des Stadtrats wäre das Schicksal des Kathis wohl noch nicht besiegelt. Vieles deutet daraufhin, dass das Volk in der Kathi-Frage das letzte Wort haben wird.

Das letzte Wort hat das Volk am 10. März auch beim Steuerfuss der Stadt. Dann wird über das Ratsreferendum der SVP und FDP abgestimmt. Die beiden Parteien wollen eine Steuerfusssenkung auf 118 Prozent. Damit wollen sie den Stadtrat zum Sparen bewegen. Kommt ihr Referendum durch, fehlen dem Stadtrat rund eine Million Franken an budgetierten Steuereinnahmen.

Auf einen Teil der Ausgaben des genehmigten Budgets 2019 hat das Parlament aber unabhängig vom Abstimmungsergebnis des Referendums noch Einfluss. Die Stellen des Departements für Bau, Umwelt und Verkehr werden dem Parlament in einer der ersten Sitzungen des Jahres separat vorgelegt. Die Bürgerlichen haben bereits angekündigt, mit einzelnen Stellenbegehren nicht einverstanden zu sein. So dürfte ein Teil der dafür budgetierten 300000 Franken wohl nicht ausgeschöpft werden.

Ebenfalls Anfang des Jahres dürfte das Departement für Bildung und Sport bekannt geben, wer künftig das Catering für die Mittagstische der städtischen Schulen übernehmen wird. Die Grünen Prowil haben sich für eine lokale Lösung stark gemacht. Eine Bevorzugung regionaler Anbieter lehnt der Stadtrat aber aus gesetzestechnischen Gründen ab.

Der FC Wil und sein Stadion

Auch der FC Wil dürfte im nächsten Jahr für Schlagzeilen sorgen. Einerseits wird das Parlament über die Überdachung grosser Teile der IGP-Arena zu befinden haben. Anderseits ist auch die sportliche Ausgangslage spannend. Als Teil des Spitzenquartetts darf sich der FC Wil Chancen auf einen Aufstieg ausrechnen. Dazu wäre aber ein mindestens provisorischer Ausbau des Stadions nötig. Wie sich dieser realisieren liesse und wer dafür aufkommen würde, das gilt es zu beantworten.

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