Warum nicht den Bürgern vorgestellt?

«Offener Brief zur Abfallversenkung» Ausgabe vom 6. Mai 2015

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LESERBRIEF

Eine Handvoll, genauer gesagt, fünf gewählte Gemeinderäte entscheiden über die Vorteile von Unterflurbehältern in der Gemeinde Zuzwil. Die vorhandenen unerwähnten Nachteile trägt der Steuerzahler – zum Beispiel auch jene, welche die Säcke bis zu 300 Meter durch die Dorfstrasse tragen dürfen. Die Anfrage der SVP Zuzwil Züberwangen und Weieren fusst auf dem Willen nach Transparenz und demokratischen Mitbestimmungsrecht. In Bezug auf die flächendeckende Umrüstung auf Unterflurbehälter in der Abfallentsorgung deklariert der Gemeindepräsident die Anfrage als ein rein politisches Spiel der SVP Zuzwil. Ein offener Brief per E-Mail ist in einer Demokratie immer noch wünschenswerter, Herr Gemeindepräsident, als ein Aussenvorlassen der Bürgermeinungen bezüglich der Unterflurbehälter, so wie beim abgelehnten Werkhof. Was kommt als nächstes?

Die SVP Zuzwil ist bemüht, dem Gemeinderat helfend in den direkten demokratischen Handlungen beizustehen und bei Abweichungen den Weg zu zeigen. Die SVP Zuzwil wird nach wie vor zugunsten der Steuerzahler und Bürger Transparenz fordern. Die SVP sagt nicht generell, dass Unterflurbehälter sich für das Dorf nicht eignen. Entscheiden sollen der Bürger und die betroffenen Grundeigentümer mit Ja oder Nein. Das Miteinander gehört zu einer lebendigen und attraktiven Gemeinde.

Walter Kerschbaumer Glärnischstrasse 15, 9524 Zuzwil

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