«Wann kommt Bewegung auf das Zeughausareal?»

Am 6. Januar 2011 reichte Bruno Egli (FDP) zusammen mit 23 Mitunterzeichneten eine Interpellation zum Zeughausareal ein. Er stellte fest, dass immer noch kein Nutzungskonzept für das Zeughausareal bestehe.

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Am 6. Januar 2011 reichte Bruno Egli (FDP) zusammen mit 23 Mitunterzeichneten eine Interpellation zum Zeughausareal ein. Er stellte fest, dass immer noch kein Nutzungskonzept für das Zeughausareal bestehe. Er fragt nach den geplanten Nutzungen sowie nach einem Zeitplan für die nächsten Schritte und kritisiert die mangelnde Kommunikation über das weitere Vorgehen.

Wettbewerb für Ideen

In seiner Antwort geht der Stadtrat auf die zeitlichen Abläufe ein, schildert geplante und wieder verworfene Nutzungs-Ideen und nennt aktuelle Nutzungskonzepte sowie Interessenten hierfür. Ebenfalls zeigt er einen Zeitplan auf, der insbesondere einen Ideenwettbewerb vorsieht. «Aus Sicht des Stadtrates stehen für die Nutzung eine mehrheitliche Wohnnutzung, gewerbliche Nutzung gegen die Georg-Rennerstrasse und eventuell Teilnutzung einer bestehenden Baute im Vordergrund,» so der Stadtrat.

Mieter sind informiert

Bis Herbst sollen die Abklärungen für die Durchführung des Ideenwettbewerbs abgeschlossen sein. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs soll bis Mitte 2012 vorliegen. Gestützt auf dieses wird der Stadtrat dem Stadtparlament bei einem Verkauf das weitere Vorgehen beantragen. Ein allfälliger Teilzonen- oder Gestaltungsplan kann bis Ende 2013 vorliegen. Aufgrund dieser Ausgangslage wurden die Mieterinnen und Mieter Ende 2010 informiert, dass die Mietverträge bis Ende 2012 verlängert werden können. Sämtliche Mieterinnen und Mieter haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Die Öffentlichkeit wurde indirekt über die Aussagen zum Zeughausareal im kommunalen Richtplan informiert, eine weitere Information ist im Rahmen des Ideenwettbewerbs vorgesehen. In Vertretung des Interpellanten wies Mario Breu, FDP, darauf hin, dass sich bislang in Sachen Zeughaus jahrelang nichts bewegt habe. Dass das Areal gleichsam brach liege, koste jedes Jahr einige Tausend Steuerfranken. Breu war mit der Beantwortung des Stadtrates teilweise zufrieden. (sk.)