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Wandertipp: Der See auf der Grenze

Auf einer Rundwanderung für Familien kann der Bichelsee von allen Seiten bestaunt werden. Anschliessend lockt das kühle Nass.
Text und Bilder: Dinah Hauser
8 Bilder

Wandertipp: Bichelsee, der See auf der Grenze

Die Wanderung im Überblick

Start: Badi Bichelsee
Ziel: Badi Bichelsee
Strecke: 3,1 Kilometer
Wanderzeit: 45 Minuten
Aufstieg: 46 Meter
Abstieg: 46 Meter
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Sonnenschutz, Badi-Sachen;
für Kinderwagen geeignet
Gaststätten: Löwen, Bichelsee, Mo–So 8–24 Uhr, Dienstag Ruhetag
Parkplätze: bei der Badi
Öffentlicher Verkehr: Bus 806 bis Turbenthal, Strandbad Bichelsee
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1073 Wil (dh)

1 Badi Bichelsee

Der Bichelsee ist mit dem ÖV und dem Auto gut erreichbar. Je nach Wetter und Wochentag sind Parkplätze aber ein rares Gut. Wer mit dem ÖV anreist, steigt bei der Haltestelle Bichelsee-Strandbad aus. Da der Bus hier nur rund alle zwei Stunden verkehrt – Richtung Dussnang und Turbenthal –, ist es ratsam, während des Ausflugs die Zeit im Blick zu behalten. Da die kurze Wanderstrecke mehrheitlich über das offene Feld führt, sollte auf einen angemessenen Sonnenschutz geachtet und ein Getränk mitgenommen werden. Verpflegungsmöglichkeiten gibt es am Kiosk in der Badi oder im nahe gelegenen Restaurant Löwen. So richtet man nun das Rucksäckli und wandert los – zuerst entlang der Überlandstrasse auf dem Fussgänger- und Veloweg.

2 Restaurant Löwen

Die vorbeirauschenden Autos lenken kaum von der schönen Sicht auf den Bichelsee ab. Das Blau glitzert in der Sonne und der Wind streift durch die hohen Gräser des Naturschutzgebietes. Wer es leid ist, auf Teer zu laufen, der findet alsbald einen Abgang zum Kiesweg. Dieser ist ein wenig tiefer gelegen als der Veloweg. Bald schon biegt der Kiesweg nach links, weg von der Überlandstrasse. Wer weitere schöne Blicke auf den Bichelsee erhaschen will, folgt diesem. Wer mit dem Kinderwagen unterwegs ist, oder das Restaurant zwecks Verpflegung direkt ansteuern will, folgt dem Veloweg.

3 Unter den Obstbäumen

Danach geht es nach links weiter über den Seebach und durch Niederhofen. An der Kreuzung befindet sich das gut erkennbare Milchhüsli. Dort biegt man wiederum links ab und folgt der Strasse. Nachdem die letzten paar Häuser hinter dem Wandernden liegen, säumen sich auf der linken Seite einige Obstbäume. Auch von hier lässt sich ein Blick auf den Bichelsee erhaschen, diesmal von Nordosten aus. Neugierig beobachtet eine kleine Herde von grasenden Schafen die vorbeiziehenden Wandersleute.

4 Panoramabänkli  

Bald schon lassen wir den Teerboden für eine Weile hinter uns. Einige Hecken und Häuschen erschweren nun die Sicht auf den See auf der Kantonsgrenze. Steil bergauf geht es zwar nicht, aber doch überwindet man einige Höhenmeter auf dem Kiesweg – der stärksten Steigung dieser Wanderroute. Der angrenzende Wald spendet hier kühlen Schatten. Oben angekommen, breitet sich der Bichelsee vor dem Betrachter aus – im Hintergrund eine Hügellandschaft. Wer kurz verschnaufen und die Aussicht geniessen will, dem steht ein Panoramabänkli im Halbschatten zur Verfügung.

5 Auf der Grenze  

Nun geht es auch schon an den «Abstieg» dem Waldrand entlang. Einzelne Bäume verdecken die Sicht auf den See ein wenig. Wer aber die richtige Stelle findet, dem eröffnet sich zwischen den Ästen ein malerischer Blick auf das kühle Nass. Die Kinder wissen: Bald schon ist es Zeit, hinein zu springen. Zuerst geht es aber wieder an die Sonne. An der Überlandstrasse angekommen, biegt man links ab. Für die ersten Meter gibt es ein Trottoir. Dieses führt der Kantonsgrenze entlang. Von hier aus ist es also möglich, den Bichelsee von Zürcher wie auch von Thurgauer Boden aus zu betrachten. Bald endet aber das Trottoir und es muss für kurze Zeit auf die Strasse ausgewichen werden, wobei die angrenzende Wiese – sofern sie kurz geschnitten ist – auch als Pfad dient.

6 Badi Bichelsee

Von links biegt eine Kiesstrasse ein. Sie führt die Reisenden am Rand des Naturschutzgebiets an der Westseite des Bichelsees vorbei. Hier tummeln sich auch einige Insekten, wie etwa tanzende Schmetterlinge. Bald ist dann auch das Ziel sichtbar, die Badi mit den schattenspendenden Bäumen. Wer den See nicht nur von aussen, sondern auch von innen begutachten oder die Beine baumeln lassen möchte, ist hier genau richtig.

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