Wahlnacht

Zuallererst Entschuldigung an das Freitagspublikum. Tausend Zeichen gab es nicht, also gab's auch kein Gedicht. Ich gönnte mir die freie Zeit, glänzte durch Abwesenheit, machte quasi eine Brücke, Dr. Gallenstein mit Krücke.

Drucken

Zuallererst Entschuldigung

an das Freitagspublikum.

Tausend Zeichen gab es nicht,

also gab's auch kein Gedicht.

Ich gönnte mir die freie Zeit,

glänzte durch Abwesenheit,

machte quasi eine Brücke,

Dr. Gallenstein mit Krücke.

In Kürze ist es dreiuhrdreissig.

Die Stimmenzähler zählen fleissig,

bestimmen damit Elektoren,

die ersten sind schon auserkoren.

Derweilen Romney und Obama

sich vorbereiten auf das Drama

von Niederlage oder Sieg

nach dem total verbalen Krieg.

Das Naturgesetz sagt klar:

Einer wird's und einer war.

Die Sache nimmt nun ihren Lauf,

für beide geht die Sonne auf.

Der Sieger seinen Mann dann stellt,

nach Shakespeare: «Wie es euch gefällt.»

De Gallestei

Der Flawiler Autor und Kolumnist Rolf Bollinger schreibt jeden

Freitag in der Grossauflage der Wiler Zeitung.

Aktuelle Nachrichten