Wahl noch nicht entschieden

In Bütschwil-Ganterschwil kommt es im Kampf um das Primarschulpräsidium zu einem zweiten Wahlgang.

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Keiner der drei Kandidierenden erreichte das absolute Mehr für die Wahl ins Schulratspräsidium: Enzo Fuschini, SP (links), und Daniel Brunner, parteilos, fielen aber deutlich hinter Le Bich Näf-Ha, FDP, zurück. (Bild: uam.)

Keiner der drei Kandidierenden erreichte das absolute Mehr für die Wahl ins Schulratspräsidium: Enzo Fuschini, SP (links), und Daniel Brunner, parteilos, fielen aber deutlich hinter Le Bich Näf-Ha, FDP, zurück. (Bild: uam.)

BÜTSCHWIL-GANTERSCHWIL. Die neue Einheitsgemeinde Bütschwil-Ganterschwil muss noch etwas auf den neuen Primarschulratspräsidenten oder die neue Primarschulratspräsidentin warten. Im ersten Wahlgang erreichte keiner der drei Kandidierenden das absolute Mehr von 584 Stimmen. Weitaus die grösste Unterstützung erhielt jedoch Le Bich Näf-Ha (FDP). Die Ganterschwilerin holte 529 Stimmen. «Ich freue mich sehr über dieses Resultat», sagte die 37-Jährige. Sie werde auf jeden Fall nochmals antreten.

Fast 200 Stimmen weniger als Le Bich Näf-Ha machte Enzo Fuschini (SP), ebenfalls aus Ganterschwil. «Mein grösstes Handicap war meine Parteizugehörigkeit», sagte Enzo Fuschini. Als SPler habe man im Toggenburg einen eher schwereren Stand. Angesichts dieser Tatsache sei er mit seinen 326 Stimmen sehr zufrieden. Ob er nochmals antrete, hänge von der Konstellation der Kandidaten ab, so Fuschini. Für ihn habe oberste Priorität, dass jemand aus Ganterschwil ins Schulratspräsidium gewählt werde.

Daniel Brunner (parteilos) aus Bütschwil wurde mit 301 Stimmen am wenigsten Wählergunst zuteil. «Ich weiss nun, woran ich bin», sagte Brunner. Er werde nicht mehr antreten. Es sei nicht zu erwarten, dass sich die Ausgangslage für ihn noch ändere. Stellt sich kein neuer Kandidat läuft es wohl auf eine stille Wahl heraus. (uam.)