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WAFFENLAUF: «Frauenfelder» lebt weiter

Mit 228 Waffenläuferinnen und Waffenläufern am Start, darunter 14 ausländische Gäste, konnte sich die militärische Teilnehmerzahl stabil halten.
Solche beeindruckenden Bilder hat es an der Kehre in Wil noch viele gegeben. (Bild: Donato Caspari)

Solche beeindruckenden Bilder hat es an der Kehre in Wil noch viele gegeben. (Bild: Donato Caspari)

Auch wenn der «Frauenfelder» unterdessen von der Teilnehmerzahl im Marathon und Halbmarathon lebt, hat der Waffenlauf weiterhin seine Berechtigung. OK-Präsident Philipp Studer zog jedenfalls nach der Grossveranstaltung eine positive Bilanz.

Bereits zum dritten Mal in Folge gewann der Winterthurer Raphael Josef den Frauenfelder Militärwettmarsch. Auch in diesem Jahr schaffte er es, erneut eine persönliche Bestzeit (2:51.32,9) zu laufen und Verfolger Heinz Bodenmann aus Gais und den Aadorfer Marco De Martin hinter sich zu lassen. Der zivile Marathon wurde von Bernhard Eggenschwiler aus Oberentfelden (2:43.54,2) dominiert, während Andreas Kyburz aus Winterthur den zivilen Halbmarathon ­bereits zum zweiten Mal gewann ­(1:09.02,7).

Trotz des wechselhaften Wetters und der eher kalten Temperaturen, stiegen die Nachmeldungen auch dieses Jahr wieder an. Das Organisationskomitee konnte wieder­um einen Teilnehmerrekord für den «Frauenfelder» verbuchen.

Raphael Josef schafft den Hattrick

Gleich zu Beginn setzten sich Raphael Josef und Heinz Bodenmann im Waffenlauf an die Spitze des Feldes. In Wil lief Josef vor Bodenmann ein, konnte dann aber vor Frauenfeld fast vier Minuten auf seinen Verfolger gutmachen. Im Ziel in Frauenfeld jedoch war der Fall klar: Josef konnte Bodenmann (2:55.34,6) mit rund vier Minuten Abstand distanzieren.

Der Aadorfer Marco De Martin (2:57.00,3) lief kurz darauf als Dritter ein. Eine fast winterlich angehauchte Landschaft zeigte sich auch den zivilen Läufern und Läuferinnen auf der Strecke zwischen Frauenfeld und Wil.

Die Wangserin Denise Zimmermann (3:44.22,8) siegte vor Astrid Müller aus Russikon (3:44.22,8) und Sandra Rechsteiner aus Niederbüren (3:56.18,0).Im Marathon der Männer lief Bernhard Eggenschwiler aus Oberentfelden (2:43.54,2) vor Jan Walter aus Lenggenwil (2:49.42,5) und Benjamin Ueltschi aus Zürich (2:50.30,1) ins Ziel ein.

Im Marathon der Frauen siegte Franziska Hediger aus Berg TG (3:09.55,5) in der Gesamtwertung. Mit über fünf Minuten Rückstand lief Regula Rohrbach aus Zürich als Zweite ins Ziel, vor Denise Lingua aus Eschlikon TG (3:18.40,0).

1828 Teilnehmer in der Kategorie Halbmarathon

Mit 1828 gemeldeten Läuferinnen und Läufern war die Kategorie Halbmarathon von Wil nach Frauenfeld wiederum die Beliebteste. Bei den Herren siegte dabei bereits zum zweiten Mal Andreas Kyburz aus Winterthur (1:09.02,7) vor Andreas Kern aus Wallisellen (1:09.08,8) und Phi­lipp von Arx aus Olten (1:10.49,0).

Die Kategorie der Gäste wurde erneut von Angehörigen der mazedonischen Armee aus Skopje dominiert. Igor Jakimovski (3:34.16,7) gewann vor Trajce ­Ilijevski und Igor Cvetkovski (3:50.32,9).

Siegerin bei den Damen im Halbmarathon wurde Franziska Meier aus Seuzach (1:18.55,0) vor Isabell Gindrat-Keller aus ­Fribourg (1:20.24,9) und Martina Kyburz aus Winterthur (1:22.49,2).

OK-Präsident Rolf Studer zeigte sich erfreut, dass der «Frauenfelder» auch dieses Jahr von Armee, Kantonen und Gemeinden sowie den Sponsoren massgeblich unterstützt wurde. «Aber ohne unsere vielen ehrenamtlichen und gewissenhaften Helferinnen und Helfer entlang der Strecke könnte der ‹Frauenfelder› nicht durchgeführt werden», betonte er. (pd)

Hinweis

Die vollständige Rangliste des «Frauenfelders» ist im Internet unter: www.der-frauenfelder.ch zu finden.

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