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Kommentar
Philipp Stutz

Die FDP will ihren dritten Sitz im siebenköpfigen Oberuzwiler Gemeinderat verteidigen. Und hat deshalb Ingrid E. Markart-Kaufmann als Nachfolgerin von Thomas Müller nominiert. Die SP gibt sich mit ihrem einzigen Sitz zufrieden. Gleiches gilt für die SVP, obwohl deren Anspruch auf ein zweites Mandat aufgrund der Wähleranteile ausgewiesen ist. Die CVP hingegen zeigt sich gewillt, ihren vor zwei Jahren verlorenen dritten Sitz zurückzuerobern. Und so kommt es zu Kampfwahlen.

Im Gemeinderat steht nicht die Partei-, sondern die Sachpolitik im Vordergrund. Dennoch kommt Parteien die Aufgabe zu, bei Wahlen nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten zu suchen. Keine leichte Aufgabe in einer Zeit, in der sich Bürger von Parteien mehr und mehr abwenden. Gleichzeitig schwindet das Interesse, sich für die Belange der Gemeinde zu engagieren. Viele Leute haben schlicht nicht die Zeit, neben ihrem Beruf noch ein Milizamt auszuüben – zumal der zeitliche Aufwand dafür gestiegen ist.

Nicht selten werden freiwerdende Ämter in stillen Wahlen besetzt. Vollamtliche Gemeinde- und Schulratspräsidenten werden nicht selten per Inserat gesucht und müssen sich bei der Wahl oft keiner Gegenkandidatur stellen. Anders in Oberuzwil. FDP und CVP haben valable Kandidaturen für die Ersatzwahl in die Exekutive präsentiert. Und so den Wählern eine echte Auswahl ermöglicht. Wählen heisst auswählen.

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch

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