Vreni Roth nimmt Einsitz im Degersheimer Gemeinderat

DEGERSHEIM. Vreni Roth-Ammann nimmt neu Einsitz in den Degersheimer Gemeinderat. Die Kandidatin der SVP vereinte im zweiten Wahlgang der Ersatzwahl eines Gemeinderatsmitglieds 646 Stimmen auf sich. Die parteilose Kandidatin Barbara Scherrer-Nägeli erhielt 589 Stimmen.

Andrea Häusler
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Vreni Roth Gewählte Gemeinderätin (SVP) Degersheim (Bild: Andrea Häusler)

Vreni Roth Gewählte Gemeinderätin (SVP) Degersheim (Bild: Andrea Häusler)

DEGERSHEIM. Vreni Roth-Ammann nimmt neu Einsitz in den Degersheimer Gemeinderat. Die Kandidatin der SVP vereinte im zweiten Wahlgang der Ersatzwahl eines Gemeinderatsmitglieds 646 Stimmen auf sich. Die parteilose Kandidatin Barbara Scherrer-Nägeli erhielt 589 Stimmen. 43 Stimmberechtigte hatten einen leeren Stimmzettel, drei einen ungültigen eingelegt. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,1 Prozent.

Keine Prognose gewagt

Sie freue sich riesig, sagte die 46jährige Bäuerin und kaufmännische Angestellte gestern am Telefon. Sie habe gewusst, dass es sehr, sehr eng werden würde. «Eine Prognose hätte ich nicht gewagt. Für mich war aber klar, dass weder Barbara Scherrer noch ich ein extrem schlechtes Resultat erzielen würden.» Den Wahlerfolg nimmt sie jedoch nicht für sich allein in Anspruch: «Ich möchte allen danken, die mich gewählt haben, vor allem aber auch jenen, die im Hintergrund gearbeitet, unzählige Gespräche geführt und Überzeugungsarbeit geleistet haben.»

Vreni Roth freut sich nun, endlich loslegen zu dürfen. «Die Wahlen prägten und dominierten unser Leben nun rund ein halbes Jahr – es ist gut, dass der Entscheid nun steht.»

«Es sollte einfach nicht sein»

Das Nachsehen hatte Barbara Scherrer-Nägeli, die zwar einen Achtungserfolg verbuchte, die Wahl aber gleichwohl verpasste. «Ich bin natürlich enttäuscht», sagte sie gestern auf Anfrage, fügte aber sogleich an: «Ein Weltuntergang ist es dennoch nicht.» Über die Gründe, die zum Wahlergebnis geführt haben, mag sie nicht spekulieren. «Es sollte einfach nicht sein», sagt sie. Wichtig sei ihr aber, all jenen Bürgerinnen und Bürgern zu danken, die ihren Namen auf den Wahlzettel gesetzt hatten. Ob sie im kommenden Jahr neuerlich für ein öffentliches Amt kandidieren will, liess sie vorderhand offen.