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Vorzeitige Entscheidungen

In der 2. Liga inter bestreitet Sirnach gegen St. Margrethen ein Sechspunktespiel.Bazenheid in der 2. Liga kann mit einem Erfolg gegen Kreuzlingen vieles klarmachen.
Urs Nobel
Der FC Bazenheid (rot) kann bei einem allfälligen Sieg in Kreuzlingen schon fast den wahrscheinlichen Aufstieg feiern. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Bazenheid (rot) kann bei einem allfälligen Sieg in Kreuzlingen schon fast den wahrscheinlichen Aufstieg feiern. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

2012 musste sich der FC Bazenheid nach über einem Jahrzehnt aus der 2. Liga interregional verabschieden. Beim Projekt «Rückkehr» belegten die Alttoggenburger viermal in Folge Platz 2. Nun scheint die langersehnte Rückkehr endlich zu gelingen. Nach dem 14. von 22 Spieltagen hat der Leader vor seinem Auswärtsspiel acht Punkte Vorsprung auf den samstäglichen Gegner Calcio Kreuzlingen. Bazenheid könnte sich also sogar eine Niederlage erlauben und hätte noch immer einen komfortablen Vorsprung.

So weit möchte es Trainer Heris Stefanachi nicht kommen lassen. Die Enttäuschung, dreimal in Folge den Aufstieg punktgleich, aber mit der schlechteren Fairnesswertung zu verpassen, ist noch immer in den Köpfen präsent. Die letzten Vergleiche mit Calcio Kreuzlingen stimmen optimistisch. Bazenheid konnte zuletzt beide Partien auf dem Burgerfeld für sich entscheiden.

Endlich einmal die Tore schiessen

Erst eine Niederlage in fünf Spielen dieses Jahres hat der FC Sir­nach in der 2. Liga inter bezogen. Trotzdem belegt er aktuell einen Abstiegsplatz. Bei den Hinterthurgauern herrscht aber noch keine Panik, höchstens etwas Ungeduld: «Wir müssen einfach endlich die Tore schiessen, wenn wir zu unseren Möglichkeiten kommen. Dann werden wir auch wieder Siege feiern können», sagt Andi Alder, Trainer des FC Sirnach. Diese Aussage gilt für die morgige Heimpartie besonders. Mit dem FC St. Margrethen gastiert ein Team, das zwar ebenfalls auf den Abstiegspositionen platziert ist, aber schon Siege in diesem Jahr gefeiert hat und deutlichen Aufwärtstrend aufweist. Der FC Sirnach muss also mit einem Gegner rechnen, der mit neuem Selbstvertrauen versehen ist und an seine Chancen glaubt, den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.

Unterschiedlich schwierige Aufgaben

Keine derartigen Probleme muss der FC Uzwil haben, der mit seinen 24 Punkten (8. Rang) weder grosse Ambitionen nach vorne in der Tabelle hat noch Ängste Richtung Tabellenende haben muss. Sein morgiges Spiel, auswärts gegen Chur 97, ist aber trotzdem interessant für die Untertoggenburger, weil sie bei einem Erfolg den Tabellennachbarn aus dem Bündnerland überholen können. Sollte Rüti auswärts gegen Kreuzlingen verlieren, ist sogar ein Sprung auf Rang 6 möglich. Kaum Chancen wird der FC Wil U20 auswärts beim FC Kosova in Zürich haben. Das Gastgeberteam spekuliert immer noch mit dem Aufstieg und wird sich gegen den Wiler Nachwuchs keine Blösse geben.

Spitzenkampf und gegen den Abstieg

Über die Brisanz der Partie zwischen Calcio Kreuzlingen und Bazenheid ist bereits am Anfang des Textes geschrieben worden. In derselben Liga sind aber noch der FC Tobel-Affeltrangen, das Serbenteam des FC Uzwil und der SC Bronschhofen im Einsatz. Die beiden letztgenannten Mannschaften treffen dabei morgen Samstag aufeinander und haben in etwa dieselbe Ausgangs­lage: Uzwil belegt mit 17 Punk- ten Rang 7, Bronschhofen mit 15 Punkten Rang 8. Fast eine Patt-Situation also, wenn für dieses Spiel ein Favorit genannt werden soll. Trotzdem ist den Uzwiler-Serben mehr zuzutrauen, zumal sie sich in bestechender Form befinden und sich in ihren Reihen einige exzellente Spieler befinden. Gegen den SC Bronschhofen spricht das dünne Kader, welches Trainer Dome Exposito kaum grosse Varianten in der Aufstellung ermöglicht.

Die Tobler bestreiten ein Heimspiel gegen den FC Steinach. Bei den Hinterthurgauern hat man erst gerade die Weiterverpflichtung ihres Trainers bekanntgegeben und hofft wohl darauf, dass deswegen ein Ruck in der Mannschaft gelingt. Die Tobler befinden sich lediglich einen Rang und zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen, während sich der FC Steinach im gesicherten Mittelfeld befindet und frei aufspielen kann.

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