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Vorwurf der Ungleichbehandlung

Franz Dähler, ehemaliger Carunternehmer (Bild: Philipp Stutz)

Franz Dähler, ehemaliger Carunternehmer (Bild: Philipp Stutz)

Niederuzwil Mit «sehr grossem Interesse» verfolgt der ehemalige Niederuzwiler Carunternehmer Franz Dähler die Geschehnisse rund um die Fernbus-Konzession der Swiss Express AG. «Wenn ich die Kommentare lese von den Gegnern – Politiker und Leser –, stehen mir die Haare senkrecht», ärgert er sich. Er bezeichnet es als Armutszeugins, «wenn sich Steuerzahler dermassen gegen ein Privatunternehmen äussern, während sie von der Materie kaum etwas verstehen». Auf gewissen Linien würden Züge und Postauto täglich mehrmals «in gähnender Leere durch die Landschaft tuggern», auf Kosten der Steuerzahler. «Wenn sich jetzt ein Privatunternehmen mit viel Mut auf eigenes Risiko in den Markt arbeiten will, wird nur kritisiert.»

Überdies sei nur vom Riesen Flixbus und jetzt aufgrund des Konzessionsgesuchs neu von Domo-Reisen die Rede. «Was aber ist mit dem IC Bus, der täglich fünfmal auf der Linie Zürich-München und sechsmal Chur-München verkehrt?», fragt Dähler und liefert sogleich die Antwort: «Das ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn, in Kooperation mit SBB, RhB und Postauto.» Diese Busse seien herzlich aufgenommen worden und dürften sogar im Post/Bahn-Terminal Chur vorfahren – mit reserviertem Parkplatz. «Mein Fernbus» und Flixbus hätten diese beiden Linien bereits vor fünf Jahren ins Leben gerufen. «IC und SBB mussten dann aufs Trittbrett springen, damit die Mitbewerber den Bus ja nicht voll kriegen», sagt Dähler. (red)

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