Vorne dabei oder im Mittelfeld

Der FC Sirnach ist gut in die Saison gestartet. Ein Sieg und ein Unentschieden brachten bisher vier Punkte auf das Konto, was den aktuellen sechsten Rang zur Folge hatte.

Urs Nobel
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FUSSBALL. Im morgigen Spiel geht es für die Hinterthurgauer in der 2. Liga inter darum, mit einem weiteren Vollerfolg den Anschluss an die Spitze zu halten. Ein Unentschieden oder gar eine Niederlage hätten ein «Abfallen» ins breite Mittelfeld zur Folge. Ein Spitzenrang ist beim FC Sirnach zwar nicht vorgesehen, würde indes aber gerne angenommen. Man weiss nicht nur im Lager des FC Sirnach, dass jeder Punkt, der anfangs Saison eingespielt wird, für eine «ruhigere» Rückrunde sorgen kann.

FC Sirnach – FC Altstätten

Das Spiel der beiden Tabellennachbarn findet am Sonntag um 14 Uhr statt. Auch wenn die Hinterthurgauer einen Punkt vor ihrem Gegner liegen, sind sie nicht in jedem Fall der Favorit. Sirnach-Präsident Thomas Hinder warnt und bezeichnet den FC Altstätten als unbequemen Gegner, der dem FC Sirnach nicht gerade liege. «Und, die Rheintaler verfügen in ihrem Team über etwelche Qualitäten.»

Der FC Sirnach wird auch übermorgen Sonntag noch nicht in der stärkstmöglichen Aufstellung antreten können. Noch fehlen Spieler, die in den Ferien weilen oder erst kürzlich zurückgekommen sind. Zudem ist Fabio Durante verletzt. Trainer Ridvan Rexhepaj wird somit keine grossen Änderungen im Team vornehmen.

In Uster führte ein spätes Tor der Sirnacher zum Erfolg, in Seuzach zwei späte Treffer zum Ausgleich. Hinder weiss warum: «Die Mannschaft verfügt über einen guten Charakter und gibt nie auf. Sie ist jedenfalls immer fähig, auf einen Rückstand zu reagieren.» Der Präsident würde es jedoch nicht ungern sehen, wenn seine Mannschaft früh in Führung gehen würde und diese sogar ausgebaut werden könnte.

FC Abtwil-Engelburg – FC Wil

Das Nachwuchsteam des FC Wil bestreitet sein drittes Spiel der Saison auswärts beim FC Abtwil-Engelburg. Diese Partie findet morgen Samstag um 16.30 Uhr statt. Auch Wils Trainer Andi Alder gehört zu jenen Trainern, die immer am liebsten gewinnen. In seinem speziellen Fall ist ihm aber fast wichtiger, dass er bei seinen Spielern und im Team regelmässig Fortschritte erkennen kann. «Meinem Team fehlt es logischerweise noch an Erfahrung. Es ist auch noch etwas unkonstant, gute und schlechte Phasen wechseln sich regelmässig ab. Mein Ziel muss somit sein, dass die guten Phasen mehr werden und die schlechten weniger.» Die Aufgabe, welche der Trainer seinem Team mit ins Spiel gegen Abtwil-Engelburg gibt, ist somit kurz, aber auch unmissverständlich: «Die Leistung des Herisau-Spiels bestätigen.»

FC Uzwil – Calcio Kreuzlingen

«Wir werden die Niederlage gegen Weesen garantiert noch ausdiskutieren», sagte FC Uzwil-Trainer Giuliano Tobler nach dem Cup-Out. Er gab aber auch an, dass besagte Niederlage gar nicht so schlecht gewesen sei: «Jetzt können wir uns ganz auf die Meisterschaft konzentrieren.»

Mit dem Aufsteiger AS Calcio Kreuzlingen kommt eine Mannschaft auf die Rüti – angespielt wird morgen Samstag um 17 Uhr – gegen die der FC Uzwil noch nie gespielt hat. Tobler, der Schulhaus-Abwart, wohnt in Romanshorn, also praktisch gleich nebenan von seinem morgigen Gegner, und kennt diesen noch aus früheren Zeiten. Ebenfalls die Qualitäten, welche die Kreuzlinger haben, auch wenn sich diese beim Aufsteiger noch nicht in Punkte umgesetzt haben. Der Trainer wird somit bei der «Vergangenheits-Bewältigung» des Weesen-Spiels auch in die Zukunft blicken und seine Spieler darauf aufmerksam gemacht haben, dass die Partie gegen Kreuzlingen – auch wenn die Uzwiler Favorit sind – zu keinem Selbstläufer gerät.

FC Fortuna – FC Bazenheid

Der FC Bazenheid kommt erst am nächsten Dienstag zum Einsatz. Die Partie Fortuna – Bazenheid findet um 20 Uhr auf der Kreuzbleiche statt. Die Toggenburger sind bisher in der Meisterschaft noch ungeschlagen und blicken auch auf ein Erfolgserlebnis im Cup zurück. Ein guter Grund, selbstbewusst ins Spiel zu steigen, aber keiner, den bisher punktelosen Gegner zu unterschätzen.