VORGEMEINDE: Keine Steuerfussenkung

Die Reformierte Kirchgemeinde Flawil ist finanziell solide aufgestellt. Eine Steuerfussreduktion ist jedoch kein Thema.

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Keine Wahlen, keine Kreditanträge, lediglich die ordentlichen Traktanden. Entsprechend überschaubar war die Gruppe, die sich an der Vorversammlung zur Bürgerversammlung über Vergangenes, Künftiges und Finanzielles informieren liessen. Für 2016 weist die Reformierte Kirchgemeinde einen Gewinn von 27000 Franken aus. Budgetiert gewesen war ein Verlust von 38040. Mehr Miet- und Steuereinnahmen sowie Minderausgaben hatten dazu geführt. Das Budget 2017 rechnet bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 25 Prozent allerdings mit einem Verlust von 64950 Franken. Nicht nur deshalb, sondern aufgrund der anstehenden Aufgaben, namentlich der Umsetzung des Projekts «Generationenkirche», ist für die Kirchenvorsteherschaft die angeregte Steuerfusssenkung kein Thema.

Die Frage, wie sich die Kirche in zehn Jahren präsentieren soll, beschäftigt die Kirchgemeinde seit März 2016, als die Bürgerschaft dem Projekt zugestimmt hatte. Daniela Zillig, Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft, informierte am Montag über den aktuellen Stand. Die Vorsteherschaft habe das Basiskonzept genehmigt, die Weiterentwicklung der fünf Innovationsfelder beschlossen und der Projektleitung Cottier/Zogg den Auftrag zur Umsetzung der zweiten Etappe erteilt, sagte Zillig. Gut unterwegs ist die Kirchgemeinde auch bei der Finanzierung der Revision der Goll-Orgel in der Kirche Feld. 83170 Franken fehlen noch; dann sind die Kosten von 380000 Franken gedeckt.

Bereits abgeschlossen ist die Reinigung der Kirche nach der Brandlegung durch zwei Teenager. Gleichzeitig seien Ausbesserungsarbeiten vorgenommen, die Lampen gesäubert und die Leuchtmittel ersetzt worden, sagte Daniela Zillig. Die Kosten gehen zu Lasten der Gebäudeversicherung.

Die Bürgerversammlung findet am 28. März statt.

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch