Vorboten der Umfahrungsstrasse

BÜTSCHWIL/KIRCHBERG. Die Umfahrungsstrasse Bütschwil wirft Schatten voraus – auch wenn mit dem Bau erst im Frühling 2014 begonnen werden soll und dieser wohl sechs Jahre dauern wird.

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Bild: Barbara Anderegg

Bild: Barbara Anderegg

BÜTSCHWIL/KIRCHBERG. Die Umfahrungsstrasse Bütschwil wirft Schatten voraus – auch wenn mit dem Bau erst im Frühling 2014 begonnen werden soll und dieser wohl sechs Jahre dauern wird. Dass die neue Strasse durch eine Trinkwasser-Schutzzone führt, hat Konsequenzen: «Mit dem bevorstehenden Bau der Umfahrungsstrasse Bütschwil fällt die Quelle im Hofäcker in Bütschwil als Wasserlieferant für die Regionalwerk Toggenburg AG künftig weg», sagt René Rüttimann, Geschäftsleiter und Verantwortlicher Netz und Technik der RWT. «Es musste Ersatz gefunden werden, um die Wasserversorgung von Bütschwil sicherzustellen.» Die RWT mit Sitz in Kirchberg versorgt über 12 000 Kunden in den Regionen Kirchberg, Bütschwil und Lütisburg mit Wasser-, Strom- und Kommunikationsdienstleistungen. Der Wegfall der bisherigen Quelle wird nun durch ein neues Grundwasserpumpwerk im Äuli kompensiert. Dieses liegt südlicher, naher der Gemeindegrenze zu Lichtensteig. Nach zweijährigen Planungs- und Sondierungsarbeiten hat die RWT mit den Bauarbeiten (Bild) für das neue Grundwasserpumpwerk unterhalb der Umfahrungsstrasse Wattwil–Bütschwil begonnen. Laut Rudenz Egli, Verwaltungsratspräsident der RWT, sollen die Arbeiten bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Zurzeit würde am Leitungsbau gearbeitet, mit dem Bau des Grundwasserpumpwerks und der Installation der Steuerung werde in zwei bis drei Wochen begonnen, sagt Rüttimann. Mit der neu erschlossenen Quelle sollen rund 2000 Einwohner von Bütschwil mit Frischwasser versorgt werden können. Die Gesamtkosten des Projekts – die Kosten für Vorabklärungen und Sondierbohrungen mit einberechnet – belaufen sich laut Rüttimann auf 1,3 Millionen Franken. (uh./seb.)

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