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VOR KARIN KELLER-SUTTER-EMPFANG: Stadt Wil rüstet sich gegen Terrorgefahr

Die neue Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter feiert heute in ihrer Heimatstadt ihre Wahl. Dabei steht ein Grossaufgebot der Polizei im Einsatz. Als Massnahme gegen Terroranschläge werden Strassenblockaden errichtet.
Gianni Amstutz
Solche Betonblöcke wie hier in Basel sollen auch in Wil mögliche Anschläge mit Fahrzeugen verhindern. (Symbolbild: Keystone)

Solche Betonblöcke wie hier in Basel sollen auch in Wil mögliche Anschläge mit Fahrzeugen verhindern. (Symbolbild: Keystone)

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@wilerzeitung.ch

Heute feiert die Stadt Wil «ihre» Ständeratspräsidentin. Kurz vor 16 Uhr wird Karin Keller-Sutter am Bahnhof ihrer Heimatstadt ankommen. Dabei werden zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet, welche der neu gewählten Ständeratspräsidentin einen gebührenden Empfang bereiten. In Zeiten, in denen Terroranschläge bei Grossveranstaltungen ein ernstzunehmendes Risiko darstellen, ist dafür ein grosses Sicherheitsdispositiv nötig.

«Über die genaue Anzahl Polizisten, die im Einsatz stehen, machen wir generell keine Aussagen», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Auch ob neben uniformierten auch zivilgeklei-dete Einsatzkräfte für Sicherheit sorgen werden, will er aus sicherheitstaktischen Gründen nicht sagen. Fest steht, dass die Polizei mit einem Grossaufgebot vor Ort sein wird, da «es sich um einen nicht alltäglichen Anlass handelt, der auf grosses Interesse stossen dürfte», wie Schneider sagt.

Sicherheit mit Blockaden erhöhen

An gewissen Orten in der Stadt werden zudem Blockaden mit Betonblöcken und schweren Fahrzeugen errichtet. Diese Massnahme soll Terroranschläge wie beispielsweise jene in Nizza und Berlin, bei denen Fahrzeuge als Waffe eingesetzt wurden, verhindern. Zum Standardverfahren gehörten solche Strassenblockaden nicht, sagt Schneider. Wie bei anderen Veranstaltungen dieser Grössenordnung nehme man jeweils eine Lagebeurteilung vor. An dieser wurde entschieden, Strassen und Plätze in Wil für den Empfang von Karin Keller-Sutter mit Blockaden zu sichern.

«Trotz der verstärkten Sicherheitsmassnahmen soll die Bewegungsfreiheit der Wiler Bevölkerung und der anderen Besucher der Festlichkeiten nicht allzu stark eingeschränkt werden», sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei. So würden keine gross angelegten Personenkontrollen durchgeführt, Taschen und Rucksäcke kontrolliert oder Metalldetektoren zum Einsatz kommen. «Selbstverständlich kann es aber sein, dass einzelne Personen stichprobenartig kontrolliert werden. Damit müssen Besucherinnen und Besucher solcher Grossanlässe immer rechnen.»

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