Von Soldaten erstellt

Der Huserfelsen an der st. gallisch-thurgauischen Kantonsgrenze bildet einen markanten Abschluss des fürstenländischen Thurtals. Seit dem frühen Mittelalter war er auch die natürliche Grenze zwischen den Hoheitsgebieten des Fürstabts von St. Gallen und des Bischofs von Konstanz.

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Der Huserfelsen an der st. gallisch-thurgauischen Kantonsgrenze bildet einen markanten Abschluss des fürstenländischen Thurtals. Seit dem frühen Mittelalter war er auch die natürliche Grenze zwischen den Hoheitsgebieten des Fürstabts von St. Gallen und des Bischofs von Konstanz. Dem rund 30 Meter hohen Felsriegel aus einem Gemisch aus Nagelfluh und Mergelgestein ist der letzte im Thurtal noch bestehende Altlauf der Thur vorgelagert.

Vor 28 Jahren wurde von der Panzer-Sappeur-Kompagnie III/7 ein Wanderweg über den Felsen erstellt und mit mehreren hangseitigen Stützmauern sowie einem Drahtseilzaun gesichert. Allerdings ist der Fels aufgrund seiner Beschaffenheit vor allem nach längeren Frostperioden und Niederschlägen sehr instabil. So erstellte die Eisenbahn-Sappeur-Kompagnie IX/4 nach einem Hangrutsch im Jahr 2003 eine 12 Meter lange Holzbrücke. (rst)

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