Von der Mutter zur Tochter: Neue Einsatzleiterin für Spitex Flawil

Regula Mittelholzer tritt in die Fussstapfen ihrer Mutter und wechselt im November zur Spitexorganisation.

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Die 33-jährige Regula Mittelholzer übernimmt die Einsatzleitung der Spitex Flawil.

Die 33-jährige Regula Mittelholzer übernimmt die Einsatzleitung der Spitex Flawil.

Bild: PD

(mb) Sie hat den Pflegeberuf von der Pike auf gelernt. Nach einer dreijährigen Lehre als Fachfrau Gesundheit hat sie noch drei Jahre an der Höheren Fachschule die Schulbank gedrückt und sich damit den vom Bund anerkannten Titel Diplomierte Pflegefachfrau HF erworben. Später folgte die Ausbildung zur «Lehrmeisterin» und dann noch zur eidgenössischen Ausbildnerin. Und nun wird Regula Mittelholzer, die schon als Jugendliche gewusst hatte, dass sie später mal im Gesundheitswesen arbeiten will, die Einsatzleitung bei der Spitex Flawil übernehmen. Damit tritt sie in die Fussstapfen ihrer Mutter Annamarie Mittelholzer.

Im Juni dieses Jahres machte sich die Spitex Flawil auf die Suche nach einer neuen Einsatzleiterin, denn Annamarie Mittelholzer, die im März 2012 die Einsatzleitung übernommen hatte, geht im kommenden Jahr in Pension. Die neue Herausforderung, in einem Bereich des Gesundheitswesens mit Zukunft und gefragten Angeboten zu arbeiten, sei für sie unter anderem ihre Motivation für die Bewerbung gewesen, sagt Regula Mittelholzer. Sie bewarb sich und wurde gewählt.

Sukzessive die Leitung übernehmen

Am 1. November wird sie bei der Spitex Flawil ihre Arbeit aufnehmen. Zuerst wird sie während zweier Monate in der Pflege und in allen anderen praktischen Bereichen mitarbeiten. Regula Mittelholzer räumt aber auch gleich ein:

«Wenn Not an der Frau ist,
werde ich mir auch weiterhin
dafür nicht zu schade sein.»

Ab Januar wird sie dann sukzessive die Einsatzleitung für die ungefähr 30 Mitarbeitenden übernehmen. Sie betont: «Ich will mit den Mitarbeitenden auf Augenhöhe zusammenarbeiten und am gleichen Strick in die gleiche Richtung ziehen.»

St.Moritz, St.Gallen und jetzt Flawil

Der Weg vom Appenzellerland nach Flawil war kein direkter. Nach ihren Ausbildungen ging Regula Mittelholzer nach St.Moritz, wo sie in einer orthopädischen Klinik arbeitete «und die Skipiste direkt vor der Haustüre hatte», sagt die Hobbyskifahrerin lachend. Doch nach zweieinhalb Jahren verspürte sie Heimweh nach der Ostschweiz. In St.Gallen arbeitete Regula Mittelholzer zuerst in der Hirslanden-Klinik und erwarb gleichzeitig den eidgenössischen Fachausweis Ausbildnerin. Danach wurde sie Ausbildungsverantwortliche am Kantonsspital. Und jetzt kommt sie nach Flawil. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung», sagt die 33-Jährige.

Pflege, Personalführung, Ausbildung und Administration sind für sie keine Bücher mit sieben Siegeln. Der Finanzbereich hingegen sei für sie Neuland, das sie aber gerne und mit Respekt betrete, sagt Regula Mittelholzer. Und dann macht sie der Spitex Flawil noch ein dickes Lob: «Sie ist gut aufgestellt, personell wie technisch, und bietet ein breites Hilfs- und Unterstützungsangebot an.»