Vom Stadtrat an den Kanton und zurück

Der Stadtrat genehmigte im Jahr 2011 den Gestaltungsplan «Obere Weierwise». Die Einsprachen der Nachbarn wies die Behörde ein Jahr später ab. Die Einsprecher gelangten mit einem Rekurs an das Baudepartement des Kantons St. Gallen.

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Der Stadtrat genehmigte im Jahr 2011 den Gestaltungsplan «Obere Weierwise». Die Einsprachen der Nachbarn wies die Behörde ein Jahr später ab. Die Einsprecher gelangten mit einem Rekurs an das Baudepartement des Kantons St. Gallen. Dieses wies das Geschäft wegen formaler Mängel an den Stadtrat zurück. Dieser gab zwei Gutachten in Auftrag, die zum Schluss kamen, die geplante Überbauung füge sich ungenügend in das geschützte Ortsbild ein. Auf Basis der zwei Gutachten revidierte der Stadtrat im vergangenen Sommer seinen Entscheid und lehnte den Gestaltungsplan an. Gleichzeitig hiess die Behörde die Einsprachen gut. Auch das Parlament befasste sich mit dem Thema: Einerseits reichte Jigme Shitsetsang (FDP) eine Interpellation ein, worauf sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in einer von den Grünen Prowil lancierten Parlamentarischen Erklärung gegen die Bauten aussprachen. Anderseits verlangte Norbert Hodel (FDP) in einer Interpellation eine Entschädigung für die Einsprecher. Die Grünen Prowil stützten das Anliegen mit einer Parlamentarischen Erklärung. (ph)