Vom Bauernsohn zum Priester

Nach Abschluss der Volksschule ging der Bauernsohn Walter Strassmann ans Gymnasium in Rheineck. Anschliessend absolvierte er die Matura in Einsiedeln, der sich gleich die Rekrutenschule anschloss. Dann zog es ihn nach Österreich, wo er die philosophisch-theologische Hochschule besuchte.

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Nach Abschluss der Volksschule ging der Bauernsohn Walter Strassmann ans Gymnasium in Rheineck. Anschliessend absolvierte er die Matura in Einsiedeln, der sich gleich die Rekrutenschule anschloss. Dann zog es ihn nach Österreich, wo er die philosophisch-theologische Hochschule besuchte. Zwischenzeitlich absolvierte er ein Praktikum bei den Steyler Missionaren in Thal. Nach seinem Theologiestudium wollte Walter Strassmann Lehrer werden, weshalb er beschloss, in Fribourg Experimental- und Kernphysik zu studieren. Nach fünf Jahren als Lehrer ging er als Missionar nach Paraguay, wo er neben seiner Missionsarbeit auch Jugendarbeit leistete. Nach vier Monaten in Paraguay übernahm er zum ersten Mal Verantwortung für eine Pfarrei, da sein Vorgänger krank wurde. 1987 kam er zurück in die Schweiz und war wieder für die Steyler Missionare im Einsatz. Sechs Jahre später wurde er in der Marienburg Schulleiter und später Provinzial der Steyler Mission Schweiz. Er war verantwortlich für die Schweizer Provinz der Steyler Missionare. Nach dieser Zeit hat er bis zum Pensionsalter und darüber hinaus wieder unterrichtet. Im Alter von 67 Jahren bekam er die Aufgabe, die Seelsorgeeinheit Buechberg im Rheintal aufzubauen, bevor während der ersten Jahre seiner Pension die Anfrage des Stiftungsrates Iddaburg kam. (masi)