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VOLTIGE: Ein falscher Tritt und das Gold war weg

Nadja Büttiker von Voltige Lütisburg beteiligte sich am Weltcup-Final in Dortmund. Sie gewann die Silbermedaille. Zum Titel fehlte wenig.
Urs Nobel
Zweimal lag Nadja Büttiker vorne in der Rangliste, am Ende resultierte der zweite Rang. (Bild: Daniel Kaiser)

Zweimal lag Nadja Büttiker vorne in der Rangliste, am Ende resultierte der zweite Rang. (Bild: Daniel Kaiser)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Drei Durchgänge in zwei Tagen hatten die Teilnehmerinnen in der imposanten Westfalen-Halle in Dortmund zu absolvieren. Nach ihren zwei ersten Auftritten lag die Toggenburgerin knapp vor der deutschen Favoritin Kristina Boe, die sich aber nicht so einfach abschütteln liess. Am Schluss konnte Boe die Goldmedaille abholen, Nadja Büttiker blieb «nur» der zweite Rang.

Was war passiert? Die Toggenburgerin zeigte sich hoch konzentriert vor dem dritten Umgang und alles lief wie erhofft. Monika Winkler-Bischofberger führte «Keep Cool» sicher durch den Zirkel, das Pferd galoppierte gleichmässig und liess sich in keinem Moment von der grossen Zuschauerkulisse ablenken. Doch dann ein falscher Tritt der Toggenburgerin beim Kruppenstehen und aus war der Traum vom Weltcup-Sieg. Nadja Büttiker musste vom Pferd. Vor und nach dem Sturz war jedoch alles einwandfrei geturnt. sodass die Punkteabzüge nicht derart gross waren, um noch weiter nach hinten durchgereicht zu werden. Aber das Verdikt war bitter für die Athletin, die ihren Gefühlszustand beim Interview lediglich mit «Sch….»bezeichnen wollte.

Nadja Büttiker, die zum letzten Mal diese Kür –ihre Herzenskür– zeigte, musste sich mit der Tatsache trösten, dass sie immerhin zu den besten Voltigiererinnen der Welt gehört. Sportlich gab sich die Longenführerin Monika Winkler gegenüber der Siegerin: «Gratulation an Tina. Sie konnte heute ihre beste Leistung abrufen und hat den Sieg verdient.»

Auch die Enttäuschung von Vereinspräsident Kurt Bischofberger hielt sich im Rahmen. «Es kommen neue Chancen, wir haben weitere Ziele, wie etwa die Weltmeisterschaft im Sommer in Amerika.»

Mit dem Weltcup-Final ist die Voltige-Saison beendet. Für das Team der Toggenburgerinnen ist die neue aber bereits lanciert. In wenigen Wochen startet die nationale Turniersaison und in dieser gilt es, den Fokus auf Amerika zu richten. Noch immer stehen im Team zwei Voltis, die wissen, wie es sich anfühlt, Gold an einer WM zu gewinnen. Und sie werden alles dafür tun, dass ihre jüngeren Teamkolleginnen dies ebenfalls einmal erleben dürfen.

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