Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VOLLEYBALL: Mental weiter schwach

Der 1. Liga-Verein STV Wil bekundet Probleme und verliert seit diesem Jahr ein Spiel nach dem anderen. Auch gegen Andwil-Arnegg setzte es eine 0:3-Niederlage ab.
Elisa Arlotta
Vergebens versuchten die Wiler verschiedene Varianten, um das Spiel zu drehen. (Bild: Urs Nobel)

Vergebens versuchten die Wiler verschiedene Varianten, um das Spiel zu drehen. (Bild: Urs Nobel)

Elisa Arlotta

sport@wilerzeitung.ch

Nach zuletzt bescheidenen Leistungen und zwei Niederlagen gegen Teams aus tieferen Tabellenregionen, waren die Wiler gefordert. Die mentalen Schwächen, die sich in den letzten Partien gezeigt haben, sollten diesmal besser kontrolliert werden. Allerdings stand mit dem VBC Andwil-Arnegg nicht gerade ein «Aufbaugegner» auf der anderen Netzseite. Trotzdem war das Ziel für den Tabellendritten aus Wil, die Niederlage zu beenden und erstmals in diesem Jahr wieder einmal zu gewinnen.

Zu Beginn war die Partie zunächst ausgeglichen, was die Wiler nach den letzten Spielen eigentlich hätte positiv stimmen sollen. Doch nach einer 10:7 Führung verlor sich der Faden und Kampfgeist und es schlichen sich immer mehr Fehler ein. Während die Wiler deutlich nachliessen, baute sich die Heimmannschaft zunehmend auf, wodurch sie dann in der hitzigen, aber allgemein guten Stimmung, den ersten Satz mit 25:15 für sich entschieden.

Die Gäste standen wieder einmal mit dem Rücken zur Wand und waren gefordert. Der Trainer tauschte für den zweiten Satz kurzerhand die Position des Diagonalspielers und Aussenangreifers. Der gewünschte Effekt blieb allerdings weitgehend aus. Das Heimteam dominierte die Wiler auch im zweiten Satz mit einer ausgezeichneten Blockarbeit und guten Angriffen, was diese wohl so beeindruckte, dass auch immer öfters Geschenke verteilt wurden. Auch dieser Satz endete mit 25:15 für Andwil.

So hiess die Devise des STV Wil wieder einmal «Alles oder Nichts». Der Trainer stellte die Mannschaft nochmals auf vier Positionen um. Dadurch gelang es den Gästen, dem weiterhin souveränen Heimteam immerhin noch ein wenig entgegenzuhalten. Diese hatten allerdings ihren Lauf, sodass es den Wilern kaum gelang, einen Ball auf den gegnerischen Boden zu bringen. Der letzte Satz ging mit 25:21 an den VBC Andwil und ebenso der Sieg.

Als Fazit kann der STV Wil aus der erneuten Niederlage ziehen, dass die mentale Schwäche innerhalb des Teams weiterhin das Hauptproblem darstellt und daran dringend gearbeitet werden muss.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.