VOLLEYBALL: Aadorf verliert den Anschluss

Das NLA-Team des VBC Aadorf traf in der sechsten Playoff-Runde auf Fribourg. Die Westschweizer siegten 3:0.

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Noch in der Hinrunde der Playoffs konnten sich die Thurgauerinnen klar mit 3:0 durchsetzen. Nachdem man in der Tabelle in der Zwischenzeit auf den vierten Rang abgerutscht ist und den Meisterzug verpasst hat, wollte man den Abstand auf Rang drei nicht anwachsen lassen.

Die Thurgauerinnen kamen gut ins Spiel. Bereits die ersten Angriffe konnten sie erfolgreich in Punkte ummünzen. Die Freiburgerinnen ihrerseits brauchten ein wenig, um ins Spiel zu finden. Die Thurgauerinnen verpassten es in dieser Phase, den Gegner unter Druck zu setzen. So gelang es dem Heimteam, nach Punkten auszugleichen und sogar mit einigen Punkten in Führung zu gehen. Das Team um Headcoach Frieder Strohm fabrizierte zu viele unnötige Eigenfehler. Die Freiburgerinnen konnten somit den ersten Satz fast mühelos mit 25:17 abschliessen.

Im zweiten Durchgang traten die Thurgauerinnen dominanter auf und auch der Block – eine der Stärken von Aadorf – funktionierte mit fortlaufender Spieldauer immer besser. Trotzdem konnten sich die Thurgauerinnen nie wirklich absetzen. Die Freiburgerinnen zeigten sich als äusserst hartnäckiger Gegner und der zweite Satz blieb lange eine offene Angelegenheit. Auf Seiten Aadorfs wurde Aussenangreiferin Anja Lutz schmerzlich vermisst, dies unter anderem, weil die Thurgauerinnen jeweils drei bis vier Anläufe benötigten, um den Punkt zu machen. Die Freiburgerinnen brachten somit auch den zweiten Satz nicht unverdient mit 27:25 über die Runden.

Der dritte Satz verlief ähnlich eng wie der zweite. Nachdem sich zuerst die Freiburgerinnen mit zwei bis drei Punkten absetzten, konnten die Thurgauerinnen wieder verkürzen und nach Punkten ausgleichen. So wechselte die Führung immer wieder und der Ausgang blieb lange offen. Aadorf fehlten in der Folge die Optionen im Angriff, um mittels eines Wechsels zusätzlich Schwung ins Team zu bringen. Gegen Ende des Satzes waren es dann die Freiburgerinnen, die das Glück auf ihrer Seite hatten und einen äusserst engen Satz am Schluss mit 30:28 für sich entscheiden konnten und das Spiel verdient gewannen.

Für die Thurgauerinnen ist dies bereits die vierte Niederlage in der laufenden Finalrunde. Noch sind zwei Runden zu spielen. Aadorf trifft zu Hause auf Therwil, den aktuellen Dritten, und am letzten Spieltag auswärts auf den Leader aus Münchenbuchsee. Sollte sich das Team nicht steigern, wird wohl auch das Saisonziel, noch unter die Top 3 der Finalrunde zu kommen, verpasst werden. (pd)