Vogelsang, wie es lebt und feiert

VOGELSANG. «Mir ist das Örtchen derart ans Herz gewachsen, dass ich schon 87 Jahre hier wohne», erklärt der älteste Einwohner Karl Maurer. «Noch kennt man sich und ist miteinander per Du, das soll gefälligst so bleiben», mahnt er mit einem Lächeln im Gesicht.

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Gemeindeammann Willy Nägeli singt sein Lied. (Bild: Christoph Heer)

Gemeindeammann Willy Nägeli singt sein Lied. (Bild: Christoph Heer)

VOGELSANG. «Mir ist das Örtchen derart ans Herz gewachsen, dass ich schon 87 Jahre hier wohne», erklärt der älteste Einwohner Karl Maurer. «Noch kennt man sich und ist miteinander per Du, das soll gefälligst so bleiben», mahnt er mit einem Lächeln im Gesicht. Für Karl und seine gleichaltrige Frau Berti lohnt es sich, in Vogelsang zu leben: «Wohl eines der schönsten Fleckchen Erde überhaupt.»

Das ganze Dorf im Zelt

Es war am Samstagabend eine rauschende Jubiläumsfeier. OK-Präsident Leo Scheiwiller betonte, dass man ein Jubiläumsfest für Familien, Freunde und Einheimische organisieren wollte. «Und natürlich freut es, dass wir einige Heimweh-Vogelsanger begrüssen durften», so Scheiwiller. Auf humoristische Art und Weise und mit seiner Gitarre in der Hand liess es sich Gemeindeammann Willy Nägeli nicht nehmen, ein eigens komponiertes Geburtstagslied zu performen.

Festschrift für 700 Jahre

Heute leben in Vogelsang etwa 250 Personen. Und an der Jubiläumsfeier wurden nicht nur die ältesten geehrt. Auch Oliver Meier (im Februar geboren) durfte auf der Bühne ein Präsent entgegennehmen. Dank Andreas Kaiser und Paul Oberhänsli ist Vogelsang nun auch im Besitz einer Festschrift zum 700-Jahr-Jubiläum. Diese, die einheimische Band Westmen und die Besucher haben zur Stimmung des Fests beigetragen. (che.)

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