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Voce Sonante trägt Musical-Lieder packend vor

Christof Lampart
«Voce Sonante» gab sowohl Soli und Chorinterpretationen zum Besten. (Bild: Christof Lampart)

«Voce Sonante» gab sowohl Soli und Chorinterpretationen zum Besten. (Bild: Christof Lampart)

Dass «Voce Sonante» (die klingende Stimme) einst aus der Not geboren war war den 45 Sängerinnen und Sängern am Samstagabend im bis auf den allerletzten Platz belegten katholischen Pfarreizentrum in Wil zu keinem Zeitpunkt anzuhören. Dem 1885 gegründeten Männerchor Dietschwil gingen immer mehr die Sänger aus, so dass die übrigen Mitglieder erfolgreich in einen gemischten Chor überführt wurden, der sich seit Frühling 2018 «Voce Sonante» nennt. Unter der musikalischen Leitung von Jacqueline Gemperli brannte der Chor ein wahres Feuerwerk an gekonnt vorgetragenen Musicalliedern ab.

Zuerst die Solisten, dann der Chor

Die meisten Lieder dürften viele der über 250 Zuhörenden schon einmal gehört haben – allerdings kaum in der Chorversion, waren doch vieles eigentliche Arien. Da jedoch eigenständige Chöre in Musicals eher selten sind, wurden kurzerhand Sololieder wie beispielsweise «Memory» aus «Cats» (Solistin Salome Schmid), «Don’t cry for me Argentina» aus «Evita» (Fabienne Zeller) oder auch das «A la volonté du peuple» aus «Les Misérables» (Kurt Blank) in einer Mischform zum Besten gegeben. Die Solisten sangen in der Regel die ersten Zeilen oder die erste Strophe, dann übernahm der Chor. Einzig Blanks Aufruf zu den Waffen des Enjolras wurde weitestgehend als Solo-Nummer vorgetragen. Weitere Solisten, welche zu überzeugen wussten, waren Mirjam Meili (Lion King, Tanz der Vampire, Elisabeth) und Iso Hobi (Tanz der Vampire).

So überraschte es nicht, das es vor allem die echten Musical-Ensemblenummern waren, bei denen der Funke gänzlich aufs Publikum übersprang: das hymnenartige «Aquarius» oder das flippige «Let the sunshine in» aus dem Hippie-Musical «Hair» waren genauso von dieser Art wie auch die diesem Abend titelgebende Nummer aus «Grease», «We go together». Superb anzuhören waren auch die Lesungen und ausdrucksstarken Rezitationen, welche Severin Mauchle als Sprecher zum Besten gab. Der Applaus des Publikums fiel so üppig aus, dass sich der Chor mit zwei Zugaben bedankte. Eine davon war «Hakuna Matata» (aus «Der König der Löwen»), was Sawahili ist und übersetzt «Es gibt keine Probleme» bedeutet. Auch dies wäre für den Abend ebenso ein passender Titel gewesen.

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