Vo Pech und tölpelhaftem Tue…

Bürger, Narren und anderi Lüüt, wo er do alli cho sind, Fraue, Manne, Gugger und au Chind. Wen eine glaubt, in Floowil täg nüt passiere, denn tuet sich de falsch informiere. Er hend doch sicher alli die intressante Site gläse, Chratzbörschte heisst si, isch öberall ume g‘läge.

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Bürger, Narren und anderi Lüüt, wo er do alli cho sind, Fraue, Manne, Gugger und au Chind. Wen eine glaubt, in Floowil täg nüt passiere, denn tuet sich de falsch informiere. Er hend doch sicher alli die intressante Site gläse, Chratzbörschte heisst si, isch öberall ume g‘läge. Da heissi Dokument chund us de Hand vo de Schriberling, De Narrerot hed no es bizeli sini Finger drin. Mer danket dene Fraue und Manne mit Witz und G‘schick, wo üs jöhrlich präsentieret so e Ziitigs-Gflick. Mer hend wölle drucke, wieder alles uf gelbi Sitte, doch s'Tagblatt stosst die Idee ganz eifach uf d'Site. Es heisst: nöd uf die geli Farb chund's ah, s'isch kei Not, wichtiger isch was uf dene edle Sitte stoht. Mer hend s'ganzi Johr im Dorf üsi Ohre offe g'halte, öppe e G‘schicht hemmer denn au chöne p'halte.

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Vo Pech und tölpelhaftem Tue wömmer b‘richte, loset guet, jetzt chömet allerhand för Gschichte.

Muchis Ärger

Hend die G'meindler vom Werkhof doch e riese Freud gha, dass sie hend dörfe s'letscht Johr d'Chratzbörschte ha. Super und mit Humor hend's en Spass organisiert, verkleidet, maskiert und e Gedicht, unzensuriert. Doch im Publikum stoht eine und isch ganz irritiert, wieso bin ich über de ganzi Spuk nöd informiert? Am Mentig hets im Werkhof mächtig Schnorris geh. Fertig isches gsi mit dem fröhliche Juhe. I Zuekunft will ich öber alles informiert si und kai Ärger, schliessli bi ich de Chef vo de G‘meind, de Mucheberger.

Wenn d'Handbrems nöd azoge…

Stellsch dies Auto ab ohni d'Handbrems z'kontrolliere, denn cha dim Äuteli alle chog passiere. Plötzlich, du merksch es nöd, fahrt din Charre los, gleitet flugs über e viel befahreni Strooss. Dis Auto schlot sich wild und wacker, landet kühn und ohni Chratz i Mansers Acker. Wem isch denn echt da Kunststück g'rote, da wömmer im nöchschte Satz eu verrote. S'isch de langjöhrig Hätti-Verwalter mit Glanz, bi aller Sorgfalt isch da passiert am Siegrischt Hans.

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Wundersami Rettig vo de Flawa

Über Floowil sind dunkli graui Wolke g'hange, jetzt wird mit Sack und Pack uf Pole gange. Da het verkündet mit viel Klamauk und Presselärm, de Chef vo de Watti, me het en nüme gern. Uf d'Stross hettet müese, 300 Persone, da stört en nöd, nicht die Bohne. Aber do het der Herrgott glaub e Iseh gha, und stellt a d'Spitze en neue Maa. De het denn zimli glii die Zöglete annulliert, er meint: Die Flawa bliebt in Floowil etabliert. Die Nochricht het denn au de Belegschaft Uftrieb geh, und jede schaffet jetzt, freiwillig au viel meh. De jungi Ma mit soviel Muet, da isch kein Samichlaus, er heisst Nicolas Härtsch, dem g'hört en chräftige Applaus!

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Raiffise und d'WC-Bauwiis

Wötsch uf de Hafe, will hesch pressant, ab um de Ecke, is Huus vo de Raiffisebank! Hesch eine gsetzt und bisch lang gsesse, törfsch d'Hend wäsche nöd vergesse! Denn suechsch e mol, wötsch jo trochni Händ. Wo sind die Tüechli? Het kei a de Wänd. Ah… mol döt obe fasch a de Decki sind's montiert. Wer het da planet und nüt g'studiert? Behindertegerecht isch's au gad nöd, för Chind und chlini Lüt isch da saublöd! Drum liebi Raiffise, tue da doch korrigiere, und die Tüechlispender fachgerecht montiere.

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Schwiinigs – oder nöd?

Koche und grilliere, d‘Lüt verwöhne, da liit em im Bluet, me chönt sich glatt dra gwöhne. Sini Tipps und Tricks tuet er gern wiiter geh: Weles Fleisch für was und wenn mers söll neh. Er het im Vorfeld überall umeplagiert, bi mir wird hüt obig Wildschwii grilliert. Doch oh Schreck, oh Graus, es isch passiert, es het em wohl wieder gar pressiert. Is falschi Fach hett er denn griffe. Es isch kei Wildschwii, er hetts chum begriffe. Statt de Wildsau het er es Lämmli poschtet. Je nu, es het fascht glich viel kostet. Ob Schwii, ob Lamm oder was au immer, es hett au chöne si für Zügers Max viel schlimmer.

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Fuessballplatz

En neue Platz, jo da mues halt duure. Endlich fangets a mit schaffe und muure. Dä FC freut's, jetzt wird alles guet. Doch was isch los, dä Hang isch furt? Kein Dieb isch gsi dä Saboteur, de Rege isch Schuld a dem Malheur. De Präsi het fast Zueständ übercho, chamer sich denn hüt nüme uf d'Experte verloh? Nei, d'Natur het‘s wieder eimol gschafft und üs zeiget, wer isch di höcher Macht. Statt d'Riithalle endlich go saniere und uufpoliere, mues jetzt G'meind 200 000 Stutz an Hang spendiere.

Hanfplantage

Z'Floowil chunsch öber so allerlei, muesch nur wüsse bi wem di hei. Erd- und Tüüfbau isch sin Bruef, und döt het er au en guete Ruef! En Gärtner wär er eigentli au en guete worde, hett nöd Polizei sini Stube uf de Hufe gworfe. De Tipp isch cho vomene Bekannte, viellicht isches au gsi so en Verwandte. Erd- und Tüüfbau, Hanf und Waffe, Mike Wirth, wieso gosch eigentli no go schaffe?

Panzerknacker

Im Dorfzentrum mues mer hüt wohne und logiere, vo Zentrum und Bahnhofnöchi profitiere. So het er sich e Wohnig im Raiffisehuus ergattet, alles guet, no de Keller ich schlecht usgstattet. Er chauft sich zwei Konsole, schwer und stabil, die machi ah mit Dübel vomene Lade us Wil. En Hilti-Hammer möglichscht schwer muesch neh, nur so chasch dem chaibe Beton die Löcher geh. Im tüüfe Keller tuet's bald surre und vibriere. De Tresor spürt's und tuet sofort Polizei alarmiere. S'Überfallkommando ruckt in ganzer Stärchi ah – und suecht im Cheller noch dem Maa. Wer stellt sich denn ah, uf sone blödi Art, da isch de Panzerknacker Pascal Bossart.

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Baum i de Lindestross

Jetzt het d'Poscht entli reagiert und de Briefchaschte im Feld umparkiert. Do frogsch di aber trotzdem no stark: Wer macht usere Durchgangsstross en Park? De Lindesaal het jo nur zwei Parkplätz! Do stoht en Baum im Weg, da isch choge letz! Denn a jedem Alass muesch a dem Chaib vebi. En Stau isch programmiert mit Garantie, Hauptsach het koscht und gseht guet us. Aber chunnt en A-Wohner zur Garage us, chan er nur hoffe s‘goht alles guet und keine de Baum grad überhole tuet. Mer hoffed de Verursacher isch denn au debi. Vilicht merkt ers denn, chunsch chum verbi.

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Melanie und de verloreni Pass

Morn gohts i d'Ferie, lang und wiit, do bruchts e chli Kleider und au de Pass sött mit. Überall im ganze Huus wird gsuecht, aber es isch scho wie verluecht. Schublade, Bett, Gstell und Chaschte, chasch de Chaib niene ertaschte. Alli müend helfe sueche, Familie, Fründe und Verein, alli chömed um da Schlof, da isch doch gemein. Am Morge am Sechsi startet de Flüger noch Mexico, doch ohni Biometrische Pass wersch nöd mitgno. Sie glaubt da aber erscht, wenn's Grenzpolizei tuet säge, drum isch sie gfahre uf Kloten vergebe. Di ganzi Suechmannschft isch denn schliessli froh, sie isch denn mit es paar Tag verspötig uf Mexico. So öppis macht doch niemerd dreischter, als d'Prinzessin vo de Wyssbach-Geischter.

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Floowiler Ortsbus

Da mue eine si wo nu im Auto hockt, suscht het er da nöd so verbockt! E sone Planig cha fascht niemerd verstoh. Hauptsach innerhalb vom Dorf chasch jederziit acho! Aber alli Lüüt wo uf dä IC müend, jetzt jo wieder an Bahnhof laufe tüend! Pendler findet da öppe gar nöd witzig. Do wird öppe en Grind zimli hitzig! Das mer au uf da hett müese achtig geh, wird niemerd vo de Verantwortliche zuegeh! Schad isch no, das d'Fahrgäscht jetzt wider weniger sind. Lueget bim nöchschte Fahrplan und sind nöd so blind!

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So er liebe Lüüt, mer fröget üs ganz fies: Wer nimmt hüt mit de Wanderpriis? Lang hemmer nöd müese studiere, gli tuet sich de Favorit a de Spitze plaziere. Mer ehret hüt Obig uf üsi närrisch Art, der Panzerknacker Pascal Bossart!

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