Vier Bands auf zwei Bühnen

Am erstmals durchgeführten Konzertanlass «Live in Aadorf» standen am Samstagabend im Gemeindezentrum vier Bands auf zwei Bühnen und liessen es während fünf Stunden ordentlich krachen.

Rudolf Steiner
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Die Rockband «FritzPhantom» aus Dussnang TG, live im Aadorfer Gemeindezentrum. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Rockband «FritzPhantom» aus Dussnang TG, live im Aadorfer Gemeindezentrum. (Bild: Rudolf Steiner)

AADORF. «Eigentlich hätten wir schon mit etwas mehr Zuschauern gerechnet», sagte Pascal Mettler vom Veranstalter Gong, der zusammen mit dem Aadorfer AA Jam den Event am Samstagabend organisierte, nach dem temperamentvollen und engagierten Auftritt von Wuschelkopf Marc Sway und Band kurz vor Mitternacht. «Aber fürs erste Mal können wir trotzdem zufrieden sein, es hat alles wie geplant bestens funktioniert, und beim Publikum herrschte praktisch von Anfang an eine sehr gute Stimmung.»

Konzept der grossen Open Airs

Vor allem das Konzept mit den zwei Bühnen wie bei grossen Open Airs hat sich bewährt. So konnten längere Pausen und Durchhänger zwischen den einzelnen Auftritten der vier Bands vermieden werden. Den Job als Einheizer und Vorgruppe von Rag Dolls, Fearlefunk und Marc Sway übernahm dabei die aus der Region stammende Band FritzPhantom, die in Dussnang ihr Probelokal hat. Mit eingängigen und kompromisslosen Songs liessen es Sänger Marcel Eisenring aus Sirnach, Gitarrist Patric Friedli aus St. Margarethen, Bassist René Büchi aus Eschlikon und Drummer Christian «Hitsch» Schwager aus Balterswil während fünfundvierzig Minuten ganz gehörig krachen. Mit einem Crossover aus Hardrock und einer Prise Punk strapazierten sie die Trommelfelle des noch spärlich anwesenden Publikums schon als Vorgruppe und Einheizer für die nachfolgenden drei Bands fast bis zur Schmerzgrenze.

Publikumsliebling Marc Sway

Für den ersten stimmungsmässigen Höhepunkt sorgten dann die drei auf der Hauptbühne auftretenden jungen und hippen Musiker Elias von Arx, Läli Spring und Simon Moll aus dem Kanton Solothurn. Vor allem Mädchenschwarm, Sänger und Gitarrist von Arx punktete beim Publikum mit seinem spontanen, extrovertierten Auftritt. Nach der achtköpfigen Funkband Fearlefunk aus Winterthur rockte dann während fast zwei Stunden Publikumsliebling Marc Sway die Bühne und brachte die Stimmung bis kurz vor Mitternacht zum Kochen.

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