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Viel Volk bei der Volkshochschule

Die Volkshochschule Wil feierte am Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen. Bereits am Samstagvormittag feierten und jonglierten viele auf dem Hofplatz mit und lebten Wissen durch Begegnung und Verknüpfung vor.
Christof Lampart
Die Gruppe an Jonglierfreudigen vor dem Volkshochschule-Stand wuchs ständig an und unterhielt sich und die Passanten durch ihr spielerisches Tun aufs Allerbeste. (Bild: Christof Lampart)

Die Gruppe an Jonglierfreudigen vor dem Volkshochschule-Stand wuchs ständig an und unterhielt sich und die Passanten durch ihr spielerisches Tun aufs Allerbeste. (Bild: Christof Lampart)

Prächtiges Herbstwetter und ein voller Wochenmarkt – beste Voraussetzungen, um mit dem eigenen Info-Stand vor dem Hof zu Wil Aufmerksamkeit zu erregen. Und tatsächlich: Eingezwängt zwischen Pastaverkäuferin und Fisch-Stand gab die Volkshochschule Wil passend ein Bild dessen ab, was sie – wie es schon ihr Name sagt – seit 50 Jahren ist: eine gemeinnützige Einrichtung im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung, die weit davon entfernt, als abgehobene Bildungsinstitution zu gelten.

Ein grosser Kreis auf dem Hofplatz

So fanden im Verlauf des Vormittags zahlreiche Freundinnen und Freunde der Volkshochschule (VHS) Wil den Weg hoch auf den Goldenen Boden. Während in den üblichen Kursräumen im zweiten Stock des Hofs kurze Workshops wie «Origami» oder «Japanisch für Anfänger», «Japanische Kalligrafie» durch Mitglieder des Schweizerische-Japanischen Kulturverein Yamato gegeben wurden, zeigte auf dem Vorplatz die Jonglier-Trainerin Marietta Bosshart mit ihrer gewinnenden Art der Menge, was es braucht, um mit bis zu drei Bällen lustvoll zu jonglieren. Bosshart schaffte es, auf eine überaus sympathische Art und Weise, die anfangs nur sehr kleine Gruppe sukzessive zu vergrössern.
Am Ende standen deutlich über ein Dutzend Leute gemeinsam im immer grösser werdenden Kreis und unterhielten sich und die anderen Passanten bestens durch ihr eigenes spielerisches Tun.

Wissen durch Begegnung und Verknüpfung

Wer seine Fitness mit bereits vorhandenem Wissen gar kombinieren wollte, konnte sich an einem Orientierungslauf zu historischen Posten in der Altstadt versuchen. Später kamen noch weitere interessante Workshops wie «Bauchtanz», «Weindegustation», «Zeichnen in der Altstadt», «Manga-Zeichnen» oder «Tanzkurs» hinzu. Und am Sonntagabend folgte mit dem Konzert der Irisch-Amerikanischen Folk Band «Golden Bough» zudem noch ein musikalischer Höhepunkt.
Tatsächlich bildete das hier angebotene Programm gewissermassen das ganze Spektrum dessen ab, was «Bildung» heute für viele Menschen bedeutet. Denn auch wenn der altgriechische Philosoph Aristoteles einst völlig richtig festhielt, dass Bildung der beste Proviant für die Reise ins hohe Alter sei, so liegt doch heute bei zahlreichen Kursen ein sozialer Aspekt zugrunde. Man unternimmt wieder einmal etwas mit Gleichgesinnten und pflegt mitunter neue Kontakte, anstatt nur alleine vor der Glotze zu Hause herumzusitzen. Oder wie es der Leiter der Volkshochschule Wil, Daniel Schönenberger, am Samstagnachmittag anlässlich des Jubiläums-Apéros völlig einleuchtend erklärte: «Wo früher Wissen angeboten wurde, stehen heute in der Volkshochschule Begegnung und Verknüpfung im Vordergrund.»

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