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Viel Spass und Spielenergie am 21. Solarcup in Wil

Am Sonntag ging der 21. Solarcup im Freibad Bergholz über die Bühne. Gross und Klein massen sich mit ihren selbst gebastelten Solarautos im spielerischen Wettstreit, bei dem Mitmachen eindeutig wichtiger war als das Gewinnen.
Christof Lampart
Die Strecke wies eine leichte Neigung auf. Das wurde von einigen Teilnehmern einkalkuliert. (Bild: Christof Lampart)

Die Strecke wies eine leichte Neigung auf. Das wurde von einigen Teilnehmern einkalkuliert. (Bild: Christof Lampart)

Der Erfinder- und Renn-Anlass mit klimapolitischem Vorbildcharakter ist ein Teil der von der Energiestadt Wil und den Technischen Betrieben Wil ins Leben gerufenen populären Infotainment-Reihe «Spielenergie». Dabei ist das eigentliche Rennen nur eine, wenn auch die wichtigste Komponente, des Anlasses. Vielmehr entpuppte sich auch die diesjährige Austragung des Solarcups als eine geschlechter- und altersübergreifende Zusammenkunft von technik- und umweltinteressierten Personen.

Denn der zumeist ziemlich ambitioniert auftretende oder zumindest stark mit dem eigenen Gefährt mitfiebernde Nachwuchs war an diesem Event nicht nur mit dem Papi, sondern fast genauso oft mit Mami oder einem Grosselternteil am Start. «Es ist schön, wenn man an einem Event wie diesem sieht, dass heute Technikverständnis und das Umweltbewusstsein in vielen Familien einen festen Platz einnehmen», freute sich Stefan Grötzinger, der Wiler Energiebeauftragte. Auch «Mister Solarcup», Markus Aepli, Wattwil, welcher am Anmeldetisch alle Solarautos noch auf ihre Renntauglichkeit hin begutachtete, war über die Resonanz – um die Mittagszeit tummelten sich rund 100 Personen um die Rennstrecke – sehr erfreut, «schliesslich sind es heute wieder einige mehr als letztes Jahr».

Derweil liessen sich viele vor der ersten Testfahrt von Fachleuten beraten, änderten etwas am Set-up oder inspizierten die Strecke, die nicht ganz gerade war, sondern ein wenig nach links hing, sodass das auf der rechten Seite startende Fahrzeug einen leichten Vorteil hatte. Da jeder Starter jedoch einmal auf beiden Spuren im Einsatz war, galt es den Wagen so herzurichten, dass er auf der schlechten Seite möglichst lange die Spur halten konnte, auf der guten jedoch so gerade und so schnell wie nur möglich den Weg ins Ziel fand. Bei den Testfahrten gingen einige sogar so weit, dass sie verschiedene Fahrten machten – und zwar dann, wenn die Sonne schien, und wenn eine dichte Wolke vorüberzog.

Insgesamt starteten 45 Autos. Auch die Stadtbibliothek war mit einem Flitzer am Start, der selbstverständlich aus einem alten Buch gefertigt worden war. «Wir haben dafür den Roman ‹Am kürzeren Ende der Sonnenallee› verwendet», erklärte Stadtbibliothekarin Nancy Flury. Dass ihr Auto drittes in der Rangliste der Gewerbebetriebe wurde, war jedoch nur ein positiver Nebeneffekt. «Wir möchten hier mit unserem Stand auf spannende Bücher aufmerksam machen, welche sich mit dem Thema Klima beschäftigen», so Flury.

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