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Viel Platz zum Austoben: Pausenplatz beim Schulhaus Alterschwil in Flawil offiziell eröffnet

Kletterturm, Rutschbahn und ein vergrössertes Fussballfeld sind nur einige von zahlreichen Erneuerungen des Pausenplatzes beim Schulhaus Alterschwil. Am Projekt haben sich auch die Kinder beteiligt.
Angelina Donati
Die Kinder freuen sich über die neuen Spielgeräte rund um das Schulhaus Alterschwil. (Bild: Angelina Donati)

Die Kinder freuen sich über die neuen Spielgeräte rund um das Schulhaus Alterschwil. (Bild: Angelina Donati)

Sie lassen sich die Rutsche heruntergleiten, «tschutten» auf der Wiese, stellen im Sandkasten Burgen her oder wagen sich Stück für Stück auf dem Seilnetz zum Kletterturm hinauf: Am Donnerstag durften die Schülerinnen und Schüler von Alterschwil im Beisein von ihren Eltern, den Lehrpersonen und der Schulleitung ihren neugestalteten Pausenplatz offiziell einweihen. Die Freude über die neuen Spielmöglichkeiten steht den Kindern ins Gesicht geschrieben. Sie toben herum und lachen.

«Da war vorher nichts», sagt Schüler John und zeigt auf den Bereich, wo heute zwei Klettertürme samt Hängebrücke aus Seilen und einer Rutschbahn aus dem Boden ragen. Ausserdem wurde der Sandplatz vergrössert und ein Sonnensegel angebracht, das die Kinder vor der Hitze schützen soll. Und auch beim Fussballplatz gab es Veränderungen: «Der Platz ist jetzt grösser und auf beiden Seiten hat es nun Netze», sagt ein Kind. Trennnetze, welche den Spielbereich klar abgrenzen. «Und die Tore sind auch neu», wirft ein Kind ein. Seine Gspänli winken aber ab. «Nein, die waren schon vorher da», sagen sie unisono.

Einig ist sich das Grüppchen hingegen darüber, was die Stehhöhe des Durchganges der Hängebrücke anbelangt. Diese sei für grössere Kinder zu niedrig. «Mit dem Kopf streifen wir ständig das Netz.»

Vorschläge der Kinder aufgenommen

Derzeit wird in der Gemeinde Flawil, aber auch in umliegenden Gemeinden, ein Pausenplatz nach dem anderen neugestaltet. Mit der Auffrischung in Alterschwil befindet sich die Gemeinde auf gutem Kurs, wie Christoph Ackermann, Schulratspräsident, sagt. Ziemlich genau die Hälfte aller projektierten Spielplätze stünden nun noch bevor.

Mit der Planung des Aussenschulhauses Alterschwil, in dem 38 Kinder unterrichtet werden, habe man exakt vor einem Jahr begonnen. Dabei seien auch viele Wünsche der Kinder miteingeflossen. «Wir haben probiert, das auf das Papier zu bringen, was uns die Schüler mit auf den Weg gegeben haben», sagt Ackermann vor der versammelten Lehrerschaft, Kindern und Eltern sowie Gönnern.

Tatkräftige Unterstützung gab es vom Zivilschutz im Auftrag des Sicherheitsverbundes Region Gossau. Drei Tage lang waren bis zu zehn Männer mit Grobarbeiten beschäftigt, wie Kommandant Stefan Kramer bestätigt. «Sie bauten zum Beispiel Erdhügel oder formten Baumstämme zu Spielgeräten.» Auch mussten stets die Sicherheitsvorschriften im Auge behalten werden.

Mittlerweile sind die Zivilschützer ein eingespieltes Team, werden doch jährlich rund 100-Mann-Tage für das Aufwerten der Spielplätze von Waldkirch bis Degersheim beansprucht. «Diese Instandstellungsarbeiten nehmen etwa einen Drittel aller Arbeiten ein.»

Ohne Spenden nicht realisierbar

Beim Feinschliff haben auch die Schülerinnen und Schüler mitgeholfen, wie der Schulratspräsident in seinen Ausführungen weiter erzählt. Auch Eltern, Grosseltern, Geschwister und Lehrpersonen hätten tatkräftig mitangepackt. «Eine ganze Woche lang», bekräftigt Christoph Ackermann. Dafür gibt es spontan Applaus von den Anwesenden an der offiziellen Eröffnung.

Mit dem Teeren des Platzes war das Projekt im Frühling schliesslich so gut wie vollendet. Hinzu kam der Umbau des kleinen Häuschen auf dem Spielplatz, das bislang als Unterstand für Geräte genutzt wurde. Neu dient es den Kindern als Pausenkiosk. Mit dem Ziel, dass sie Selbstgemachtes und Gesundes anbieten. Geöffnet haben soll es des Aufwands wegen allerdings lediglich an vier Morgen pro Jahr.

Gekostet hat das gesamte Erneuerungsprojekt 80000 Franken. Ein für die Schule hoher Betrag, der ohne grosszügige Spenden nicht gestemmt hätte werden können, wie der Schulratspräsident mehrmals betont.

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